Die Barbera ist ein hochwertige rote Rebe, die aus dem Piemont stammt. Sie soll schon im 13. Jahrhundert nach Christus bekannt und angebaut. In den 1970er Jahren brach der Boom für italienischen Wein aus, zunächst aber leider insbesondere für die billigen Supermarktweine. Die Barbera ist sehr ertragsstark und daher wurde sie für diese Massenproduktion verstärkt verwendet. Nach dem Glykolskandal der 1980er Jahre wurde die Rebfläche der Barbera um nahezu die Hälfte reduziert.
Die Barbera Rebe ist nicht besonders gegen Krankheiten resistent. Daher leidet sie oft unter der sogenannten Blattrollkrankheit und in Kalifornien, wo sie ebenfalls weit verbreitet angepflanzt ist, wird sie mit Regelmäßigkeit von der Pierces Disease genannten Rebenkrankheit befallen.
Da die Barbera eine Abwandlung der Vitis vinefera (Edle Weinrebe) ist, hat sie zwittrige Blüten und befruchtet sich daher selbst. Daher müssen keine männlichen Pflanzen mit angebaut werden, die keinen Ertrag bringen.
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Barbera Weine
Der Wein aus der Barbera Traube ist kraftvoll und hat ein ausgeprägtes Pflaumenaroma. Sie hat wenig Tannin und einen vollen Körper und eine tiefe rubinrote Farbe. Selbst in heißem Klima bleibt die kräftige Säure erhalten, dabei kann der Alkoholgehalt des aus den Barberatrauben gekelterten Weines bis zu 14 % erreichen. Beachtliche Erntemengen werden allerdings für den Ausbau eines leicht sprudelnden Rotweins (frizzante) ausgebaut, der an heißen Tagen als Durstlöscher Erfrischung spendet.Obwohl als Massenwein verschrien, gibt es mit den DOCs Barbera d’Alba, Barbera d’Asti und Barbera del Monferrato auch wieder qualitativ hochwertige Weine.
Auch außerhalb Italiens wird die Barbera in Kalifornien im Central Valley, in den Provinzen Mendoza und San Juan in Argentinien, in Südafrika, Slowenien, Rumänien, Israel, Griechenland, Australien und Mexiko im Weinbau verwendet.














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