Die Rebsorte Grüner Veltliner ist eine in Niederösterreich besonders weit verbreitet Sorte, die außerhalb Österreichs, mit Ausnahme Tschechiens, Ungarns und der Slowakei, so gut wie nicht anzutreffen ist. Die Grüne Veltliner bringt insbesondere auf Lössböden, wie sie im nördlichen Weinviertel vorhanden sind, sehr gute Ergebnisse. Dies liegt wohl daran, dass die Sorte hier, neben dem idealen Boden, auch sehr gute klimatische Bedingungen hat. Sie wird aber auch in der Wachau, am Wagram, im Kremstal und im Kramptal angebaut. Erst im 20. Jahrhundert wiederentdeckt ist die Grüner Veltliner heute mit 32,6 % Anteil an der gesamten österreichischen Rebfläche die am häufigsten verwendete Rebsorte.
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Grüner Veltliner aus DAC-Lagen
Mit dem Weinviertel DAC, die österreichische Qualtitätsnomenklatur, wurde dem Grünen Veltliner eine Anerkennung zu Teil. Seit 2006 gibt es im Traisental eine weitere DAC Appellation. Im Jahrgang folgte der Kremstal DAC. Dieser Grüne Veltliner ist auf dem Weißweinsektor der erste Wein, dem eine Reservelinie erlaubt wurde.Die genetische Herkunft des Grünen Veltliner ist noch nicht ganz erforscht. Die ca. 400 Jahre alte Mutterrebe wurde im Februar 2011 von Rowdies so stark beschädigt, dass man zunächst befürchtete, sie würde eingehen. Dem Winzer Hans Moser ist es jedoch gelungen, diese Mutterrebe zu erhalten. Der Frührote Veltliner und auch der Rote Veltliner sind mit dem Grünen Veltliner nicht verwandt.














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