Durch genetische Untersuchungen wurden im Jahre 2009 die Eltern der Malbec entdeckt. Dies sind die Sorten Prunelart und die fast in Frankreich ausgestorbene Magdeleine Noire des Charentes. Vom französischen Ampelographen Pierre Galet wird vermutet, dass die Malbec ursprünglich aus der Provinz Quercy stammt und von dort im 16 Jahrhundert von Francois I. an den Hänge der Seine und in der Champagne verbreitet wurde. Diese Theorie wird auch durch Beschreibungen von Salomon aus dem Jahre 1921 bekräftigt, der 300 Jahre alte Rebstöcke der Cabernet Sauvignon und der Malbec entdeckt hatte.
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Malbec in aller Welt
In der Weinregion Bordeaux erhielt diese Rebsorte des öfteren den Namen von Personen, die diese Sorte regional eingeführt oder verbreitet hatten. In der Ortschaft Camblanes legte der Mediziner de Lutkens den ersten Weinberg mit der Malbec an, daher wurde die Sorte regional Lutkens oder Luckens genannt. Ein Herr Malbeck legte wenig später in Sainte-Eulalie den ersten Weinberg mit dieser Sorte an und er verbreitete sie im ganzen Bordelais, was auch später den Namen Malbec international bekannt machte. In Saint-Émilion heißt die Sorte Pressac.Die Rebsorte Malbec wird heute auf über 34.000 Hektar auf der ganzen Welt angebaut. Davon liegen alleine 24.000 Hektar Malbec in Argentinien. In Frankreich gibt rd. 6.300 Hektar und der Rest liegt in Chile und den USA.
In Argentinien gibt es wiederum die größten Anbauflächen für die Malbec in Mendoza. Dort hat diese Rebsorte ideale klimatische Bedingungen. In dem trockenen und warmen Klima von Mendoza zeigt sich eine Anfälligkeit für falschen Mehltau, Verrieseln und Fäulnis nur sehr selten. Dazu kann hier die dicke Traubenschale besser reifen. So wird ein zu hoher Tanningehalt verhindert.















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