Rosé
Ein sehr heller Wein aus roten Trauben, der wie ein Weißwein gekeltert wird, heißt Roséwein.Um einen Rosé herzustellen, werden die Trauben nach der Lese gepresst und anschließend ohne Schalen vergoren. Auf diese Weise entsteht ein sehr heller Roséwein. Eine Möglichkeit, etwas farbintensivere Weine zu erzeugen besteht darin, die Trauben für 2-3 Tage auf der Maische zu belassen, ehe sie abgepresst werden. Auch besteht die Möglichkeit aus dem Gärbehälter für Rotwein nach 1-2 Tagen einen Teil des Mostes ohne Pressen abzuziehen und diesen als Rosé zu vinifizieren. Dieses Verfahren wird Saignée-Methode genannt.
Eine weitere Möglichkeit, einen Rosé zu keltern ist das Vermischen von Weißwein mit einem kleinen Anteil Rotwein. Dieses Verfahren ist allerdings nur für die Herstellung roséfarbener Schaumweine zulässig.
Wein aus Tempranillo
Einige Weinexperten bezeichnen die rote Rebsorte Tempranillo als die spanische Antwort auf Cabernet Sauvignon. Viele große spanische Cuvées enthalten Tempranillo, der ihnen Struktur und Kraft verleiht.Es handelt sich um eine rote Rebsorte mit dickschaligen Beeren, aus denen sehr dunkle, langlebige Weine gekeltert werden können.
Der wohl bekannteste Wein, für den Tempranillo im Verschnitt Garnacha verwendet wird, ist der Rioja. Sehr gut gelingt die Rebsorte auch im Anbaugebiet Ribera del Duero, wo tiefrote Weine mit viel Säure und Tannin aus ihr gekeltert werden.
Auch in Portugal ist die Tempranillo-Rebe zu finden, allerdings wird sie hier Tinta Roriz oder Tinta Aragonez genannt.











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