Die Zinfandel, wie auch die italienische Variante Primitivo ist eine rote Rebe. Die aus den Trauben gekelterten Weine haben wegen des vorhandenen hohen Gehalts an Zucker in der Beere auch einen recht hohen Alkoholgehalt, der zwischen 13 bis 15 Volumenprozent betragen kann. Der Wein erinnert in seinem Geschmack an Zimt, Nelken, schwarzen Pfeffer und dunkle Waldfrüchte. Im Vergleich zu den italienischen Primitivo-Rotweinen hat der kalifornische Zinfandel einen höheren Alkohol und wesentlich würzigere Aromen. Beide Rebsorten gelten in ihren Anbaugebieten als resistent gegen Pflanzenkrankheiten.
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Anbau von Primitivo und Zinfandel
Das Hauptanbaugebiet der Zinfandel ist Kalifornien. Aus den Beeren werden Rotweine, Rosé (genannt Blush Zinfandel, der eine gewisse Restsüße aufweist) oder ein heller Blanc de Noirs. Schon in 1919 war die Zinfandel in den USA eine der fünf bedeutendsten Rebsorten. Die Beeren können auch als Tafeltrauben in den Handel kommen. Sie war während der amerikanischen Prohibition eine beliebte Rebe, um Hauswein zu erzeugen. Da die Zinfandel so bedeutend und begehrt ist, wird sich auch zu den Edelreben gezählt. In früheren Jahren durfte die Zinfandel in Deutschland nicht kultiviert werden, aber seit einigen Jahren gibt es auch bei uns einige Fläche, auf der sie angebaut wird.Obwohl, wie schon erwähnt, die italienische Primitivo nicht ganz identisch ist, verwenden viele italienische Winzer mit Primitivo Rebflächen bei der Vermarktung ihrer Weine den wesentlich besser bekannteren Namen Zinfandel. Die Anbauzone in Manduria in Apulien ist eine der bekanntesten Primitivo-Anbaugebiete.















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