Parker begann ab 1975 Weinführer zu verfassen, die unabhängig von Verkaufsinteressen für die Verbraucher geschrieben waren. Er wollte der Anwalt der Verbraucher sein und nicht von dem Erfordernis belastet sein, für Weine Werbung machen zu müssen. Ab 1978 begann er, seinen Newsletter "The Wine Advocate" herauszugeben. Das besondere an diesem zwei Mal im Monat erscheinenden Newsletter ist, dass er nicht durch Werbung sondern ausschließlich über Abonnementzahlungen finanziert ist. Dies ist auch auf seinem Internetportal erobertparker.com so.
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Robert Parker wird zum Weinpapst
Weltweit Beachtung erfuhr Parker im Jahr 1982, in dem er den 1982er Jahrgang aus Bordeaux als einen besonders guten bezeichnete. Viele andere Weinkritiker hatten ihn jedoch als überreif und zu säurearm ausgerufen. Dennoch hat der Weinmarkt sich Parkers Ansicht zu nutze gemacht und die Preise für Bordeauxweine stiegen in den nachfolgenden Jahrgängen. Ob der Jahrgang 1982 lange lagerfähig ist oder nicht, wird bis in die heutige Zeit immer noch heftig diskutiert.Die Parker Punkte Bewertungen sind bei den Weinhändlern in den USA besonders beliebt und die Punkteangabe zu einem Wein ist ein starkes Verkaufsargument geworden. Ein Parker Punktewert von über 90 soll einen Wein von sehr guter Qualität bezeichnen. Daher sind viele der Kunden der Weinhändler dazu übergegangen, derartige Weine ohne vorherige Verkostung blind zu bestellen. Gerade in der Zeit des Verkaufs von Wein im Internet sind die Parker Punkte, trotz aller Kritik am System und dem Geschmack Parkers, ein, zumindest unabhängiges, Expertenurteil, auf das man sich verlassen kann.















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