Rotwein
Aus dunklen Weintrauben wird Rotwein gekeltert. Die rote Farbe des Weines ergibt sich dabei nicht aus dem Fruchtfleisch der Trauben, wie angenommen werden könnte, sondern aus der Schale. In der Schale der Traube sind Farbstoffe und Bitterstoffe enthalten, die für die Farbe und den Geschmack des Rotweins verantwortlich sind.Doch wie gelangt die Farbe in den Rotwein?
Die Trauben werden nach der Lese gemahlen, der austretende Saft wird anschließend mit den Schalen zusammen in den Gärbehälter gefüllt. Durch den Kontakt, der durch Umrühren intensiviert werden kann, geben die Schalen Farbe und Geschmack an den späteren Rotwein ab.
Beliebte Rebsorten für Rotwein aus Deutschland sind Dornfelder und Spätburgunder, während für französische Rotweine eher Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc, Pinot Noir und Merlot verwendet werden und für Rotwein aus Spanien vor allem Garnacha und Tempranillo infrage kommen.
Wein aus Argentinien
Argentinien ist das größte weinproduzierende Land auf dem amerikanischen Kontinent und ist vor allem bekannt für seine Rotweine. Besonders in der Region Mendoza, am Fuße der Anden, werden Reben kultiviert und zum Teil hervorragende Weine erzeugt. Typische Rebsorten für Wein aus Argentinien sind Cabernet Sauvignon, Malbec und Pinot Noir bei den roten Reben und Semillon sowie Sauvignon Blanc bei den weißen Reben.Auftrieb hat der argentinische Weinbau durch italienische Einwanderer erfahren, die ihr Wissen aus der Heimat mitbrachten und die klimatischen und geologischen Gegebenheiten Argentiniens zu nutzen wussten. Seit inzwischen mehr als 100 Jahren sorgen Winzer mit italienischen Wurzeln für die stetige Verbesserung der Weinqualität und überraschen Jahr für Jahr mit neuen Kreationen und hervorragenden Weinen.















In unserer Rubrik
In unserer Rubrik
Unser 