Rotwein
Aus dunklen Weintrauben wird Rotwein gekeltert. Die rote Farbe des Weines ergibt sich dabei nicht aus dem Fruchtfleisch der Trauben, wie angenommen werden könnte, sondern aus der Schale. In der Schale der Traube sind Farbstoffe und Bitterstoffe enthalten, die für die Farbe und den Geschmack des Rotweins verantwortlich sind.Doch wie gelangt die Farbe in den Rotwein?
Die Trauben werden nach der Lese gemahlen, der austretende Saft wird anschließend mit den Schalen zusammen in den Gärbehälter gefüllt. Durch den Kontakt, der durch Umrühren intensiviert werden kann, geben die Schalen Farbe und Geschmack an den späteren Rotwein ab.
Beliebte Rebsorten für Rotwein aus Deutschland sind Dornfelder und Spätburgunder, während für französische Rotweine eher Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc, Pinot Noir und Merlot verwendet werden und für Rotwein aus Spanien vor allem Garnacha und Tempranillo infrage kommen.
Wein aus Australien
Weine aus Australien sind nicht sehr häufig zu finden, doch die Tropfen, die auf den Markt kommen, sondern in der Regel von gehobener Qualität.Seit rund 50 Jahren ist ein eindeutiger Aufwärtstrend in der australischen Weinwelt zu erkennen. Die Erzeugung alkoholreicher, schwerer Likörweine geht deutlich zurück und die Menge an sorgfältig ausgebauten ansprechenden Rotweinen und Weißweinen nimmt zu.
Dabei schlägt Australien keinesfalls einen einseitigen Weg ein, fast alle klassischen Weintypen, die aus Europa bekannt sind, wie Bordeaux, Burgund oder Portwein sind in Australien zu finden.
Die Kellertechnik ist modern und die Arbeit im Weinberg wird mit größter Sorgfalt betrieben. Das Resultat sind Weine mit hohem Niveau, die nicht nur die Welt der Weinkritiker begeistern.















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