Rotwein
Aus dunklen Weintrauben wird Rotwein gekeltert. Die rote Farbe des Weines ergibt sich dabei nicht aus dem Fruchtfleisch der Trauben, wie angenommen werden könnte, sondern aus der Schale. In der Schale der Traube sind Farbstoffe und Bitterstoffe enthalten, die für die Farbe und den Geschmack des Rotweins verantwortlich sind.Doch wie gelangt die Farbe in den Rotwein?
Die Trauben werden nach der Lese gemahlen, der austretende Saft wird anschließend mit den Schalen zusammen in den Gärbehälter gefüllt. Durch den Kontakt, der durch Umrühren intensiviert werden kann, geben die Schalen Farbe und Geschmack an den späteren Rotwein ab.
Beliebte Rebsorten für Rotwein aus Deutschland sind Dornfelder und Spätburgunder, während für französische Rotweine eher Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc, Pinot Noir und Merlot verwendet werden und für Rotwein aus Spanien vor allem Garnacha und Tempranillo infrage kommen.
Wein aus Chile
Seit knapp 50 Jahren wird in Chile mit Erfolg Weinbau betrieben. Die Ursprünge des Weinbaus liegen zwar im 16. Jahrhundert, als die Spanier die ersten Reben mit nach Chile brachten, doch sauber ausgebaute Weine mit Format gibt es erst seit relativ kurzer Zeit.In erster Linie wird in Chile Rotwein erzeugt, es gibt aber auch einige beachtenswerte Weißweine sowie einige recht gute Schaumweine. Für Wein aus Chile werden vor allem die Rebsorten Cabernet Sauvignon, Merlot und Pinot Noir sowie die weißen Reben Semillon, Sauvignon Blanc und Trebbiano verwendet.
Das sicherlich beste Weinbaugebiet in Chile ist das Colchagua Valley, hier keltern die bekanntesten Winzer des Landes ihren Wein.















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