Die Weingärten im Weinbaubereich Nahe liegen auf Böden aus Quarz und Schiefer, zum Teil auch auf Sandstein und Lehm sowie Verwitterungsböden. Je nach Bodenverhältnissen können die Weine von der Nahe sehr unterschiedlich ausfallen.
Ein sehr guter Eindruck vom Weinbaugebiet Nahe lässt sich auf der Nahe-Weinstraße gewinnen, die von Bad Kreuznach nach Bingen führt.
An der Nahe gibt es sieben Großlagen, die wiederum in 328 Einzellagen unterteilt sind.
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Verbreitete Rebsorten an der Nahe
Nahewein ist in der Regel deutscher Weißwein, denn mehr als 75% aller Weine von der Nahe sind Weißweine. Vor allem die Rebensorten Riesling und Müller-Thurgau werden kultiviert, mit deutlichem Abstand auch Silvaner, Weißburgunder, Grauburgunder und einige andere weiße Sorten.Es gibt aber auch Rotwein und Rosewein von der Nahe, der aus Dornfelder und Spätburgunder, den beiden führenden roten Rebsorten, gekeltert wird. Weitere rote Rebsorten sind in sehr geringem Umfang zu finden.
Wie in vielen deutschen Anbaugebieten ist auch an der Nahe ein Trend hin zu mehr Rotwein zu erkennen. Vor allem Spätburgunder und Dornfelder gewinnen an Fläche hinzu, deutsche Neuzüchtungen spiele eher eine untergeordnete Rolle.











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