Schaumwein
Ein Erzeugnis, das im Gegensatz zum Stillwein in geschlossenen Behältern bei 20°C durch Kohlensäure einen Überdruck von zumindest 3 bar zeigt.Der Kohlensäuredruck im Schaumwein kann auf drei verschiedene Weisen entstehen bzw. erzeugt werden.
Zum einen durch die Vergärung des Mostes in einem geschlossenen Behälter, zum anderen kann ein fertiger Wein durch den Zusatz von Zucker und Hefe in der Flasche oder im Tank gären. Oder aber die Kohlensäure wird dem fertigen Wein abschließend zugesetzt.
Je nach Art der Herstellung und nach Herkunft des Schaumweines wird von Champagner, Sekt, Prosecco, Cava, Cremant oder Spumante gesprochen.
Champagner gilt im Allgemeinen als der edelste Schaumwein der Welt.
Wein aus Deutschland
Ursprünglich wurde Wein in Deutschland ausschließlich im Südwesten des Landes, in Weinbaugebieten wie der Pfalz, dem Rheingau oder Baden, betrieben. Inzwischen sind die geografischen Grenzen durchbrochen und auch im Osten der Republik, in den Weinbaugebieten Saale-Unstrut und Sachsen wird ebenfalls Wein gekeltert.Der Ruf deutscher Weine ist zwiespältig, während es aus der einen Seite Massenproduzenten gibt, für die Qualität ein Fremdwort zu sein scheint, gibt es im ganzen Land Winzer, die gegen den Strom schwimmen und hervorragenden Wein keltern, der internationale Beachtung findet.
Riesling, Spätburgunder (Pinot Noir) und Weißburgunder sind dabei die Rebsorten erster Wahl für Wein aus Deutschland.













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