Der Erfolg der Weine ruht im Wesentlichen auf drei Säulen: Boden, Qualitätsbewusstsein und Tradition.
Die berühmtesten Weine aus Bordeaux stammen von den Ufern der Gironde. Am rechten Flussufer liegen die bekannten Bereiche Saint Emilion und Pomerol, am linken Ufer das bekannte Gebiet Medoc, darunter schließt sich Graves an.
Im Süden von Graves befindet sich das kleine Anbaugebiet Sauternes, das für seinen edelsüßen Wein, der aus Sauvignon Blanc und Semillon erzeugt wird, bekannt ist.
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Die Bordeaux-Klassifizierung
Eingeführt wurde die sogenannte Bordeaux-Klassifizierung im Jahr 1855. Aus Anlass der Pariser Weltausstellung wurden die Weingüter in der Region Bordeaux in Qualitätsklassen eingestuft. Dieses System hat in nahezu unveränderter Form bis in die Gegenwart Bestand. Grundlage für die Einstufung des einzelnen Weinguts war nicht das Ergebnis einer aktuellen Verkostung, sondern der Verkaufspreis der Weine innerhalb der vergangenen 100 Jahre. Es wurde folglich automatisch angenommen, dass der teuerste Wein auch der beste sein müsste.Die Abstufung innerhalb der Bordeaux-Klassifizierung erfolgte in fünf Schritten vom Premier Grand Cru an der Spitze bis zum Cinquieme Grand Cru.
Seit den 1920er Jahren gibt es noch die Einstufung Cru Bourgois, für die nur Weine infrage kommen, die aus der der Appellationen im Medoc stammen und einige weitere Bedingungen erfüllen.














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