Gaillac ist eines der ältesten Weinbaugebiete Frankreichs, das im Mittelalter eine Blütezeit erlebte als viele Weine von hier nach England und in andere europäische Länder exportiert worden sind.
Große Bedeutung hatte der französische Schaumwein, der hier gekeltert wurde und bereits vor dem Champagner bekannt war. Lange Zeit war Gaillac dann für süße Weißweine bekannt, der bis weit ins 20. Jahrhundert in großen Mengen erzeugt wurde.
Etwa Mitte des 20. Jahrhunderts erkannten die Winzer aus Gaillac, dass sich auch Rotweine und Roséweine sehr gut vermarkten ließen, und begannen den Schwerpunkt der Weinerzeugung zu verlagern.
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Gaillac – es lebe die Vielfalt
Wie der Blick in die Vergangenheit dieser französischen Weinbauregion bereits gezeigt hat, ist Gaillac ein sehr vielfältiger Anbaubereich.Die Schwerpunkte in der Weinerzeugung haben sich zwar im Laufe der Zeit immer wieder verschoben, doch aufgegeben worden ist kaum etwas. Aus diesem Grund gibt es in Gaillac immer noch eine AC für Perlwein, dazu ACs für Schaumweine, die nach der Champagner-Methode erzeugt werden. Außerdem werden in der Appellation unter der Bezeichnung AC Gaillac trockene Rotweine sowie Rosé- und Weißweine erzeugt. Außerdem existiert eine weitere AC für süßen Weißwein.




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