Die Weinbauregionen Languedoc und Roussillon sind an der Mittelmeerküste gelegen und erstrecken sich von Nimes bis nach Spanien.
Lange Jahre war das Languedoc für preiswerte Massenweine bekannt. Heute jedoch ist der französische Wein aus diesen Regionen besser als sein – zum Teil immer noch geschädigter – Ruf. Diese Missachtung haben die Winzer aus dem Languedoc und Roussillon nicht verdient. Denn Rodungen haben dazu beigetragen, dass nicht mehr in jeder erdenklichen Lage Weinbau betrieben wird und sich die Winzer vor allem auf die Qualität ihrer Weine konzentrieren.
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Besonderheiten im Languedoc
Bereits lange Zeit bevor der erste Champagner erzeugt wurde gab es im Languedoc einen Schaumwein, der heute als Blanquette de Limoux bekannt ist.Eine weitere Besonderheit im Languedoc sind die traditionellen Rebsorten, die für die Weinherstellung zugelassen sind. Dazu gehören unter anderem die Sorten Artisan, Clairette, Duras, Macabeo und Picpoul. Die rote Rebsorte Carignan ist die dominierende Rebe der Region, es folgen Grenache, Cinsaut, Syrah und Mourvedre.
Rebsorten wie Cabernet Sauvignon, Chardonnay, Merlot etc. sind ebenfalls vertreten, dürfen in den meisten Fällen aber nur für Landweine verwendet werden. Dieser sogenannte Vin de Pays ist das Hauptstandbein der meisten Weinbauern im Languedoc. Rund 80% aller französischen Landweine stammt aus dieser Region.















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