Im Gegensatz zu deutschem Wein ist der italienische Wein vom mediterranen Klima begünstigt. Auch recht trocken ausgebaute Rotweine und Weißweine haben einen intensiven Fruchtgeschmack, ohne nach Säure zu schmecken. Beliebt ist der italienische Wein mit den aus Italien nach Deutschland gekommenen Gastarbeiter geworden. Wer kennt nicht die riesigen Lambrusco Flaschen oder die bauchigen, mit Stroh umwickelten Chianti Flaschen, die auf keiner Party fehlen durften, nicht nur weil dieser Wein billig war sondern weil er, obwohl nur ein Tafelwein, für die breite Masse einen fruchtigen und angenehmen Geschmack hatten. Natürlich sind heute vor allem die großen Chianti und Chianti Classico begehrt.
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Qualitätsstufen italienischer Weine
Wie jedes andere Weinland auch hat Italien eine Qualitätseinteilung seiner Weine vorgenommen, die nur in landestypischen Spezialitäten von denen der anderen europäischen Ländern abweichen. So kennt das italienische Qualitätssystem auch die Aufteilung in Tafel- und Qualitätswein. Die unterste Stufe stellen die Vino da Tavola, die Tafelweine, dar. Die nächsthöhere Stufe sind die IGT Weine (Indicazione Geografica Tipica), die mit den Landweinen oder Vin de Pays aus Frankreich gleichzustellen sind. Unter dieser Qualitätskennzeichnung kann man vom schlichten Landwein bis hin zu wirklich hochwertigen Weinen finden, die keine DOC oder DOCG Kennzeichnung tragen dürfen oder sogar vom Winzer in diese Klasse herabgestuft wurden. Dabei fällt auf, dass in Italien, nicht wie in Deutschland, die Mehrzahl der angebotenen Weine Qualitätsweine sind. Ein einfacher Tafel- oder IGT-Wein gehört zum italienischen Alltag und wird von jedem akzeptiert.Danach folgt die Denominazione di Origine (DOC) und danach die höchste Stufe Denominazione di Origine e Garantita (DOCG). Danach gibt es auf den Etiketten auch Klassifizierungen, die auf die Zeit der Lagerung im Fass hinweisen, wie z. B. die Riserva und Vecchio Prädikate. Die Bezeichnung Superiore weist auf einen Wein mit einem höheren Alkoholgehalt als die DOC Weine hin. Besondere Spitzenlagen dürfen sich Vino nobile di … nennen, wie z. B. der Vino Nobile di Montepulciano.
Im Gegensatz zu Deutschland ist in Italien das Anreichern des unvergorenen Mostes mit Zucker oder zuckerähnlichen Stoffen generell verboten.















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