Rotwein
Aus dunklen Weintrauben wird Rotwein gekeltert. Die rote Farbe des Weines ergibt sich dabei nicht aus dem Fruchtfleisch der Trauben, wie angenommen werden könnte, sondern aus der Schale. In der Schale der Traube sind Farbstoffe und Bitterstoffe enthalten, die für die Farbe und den Geschmack des Rotweins verantwortlich sind.Doch wie gelangt die Farbe in den Rotwein?
Die Trauben werden nach der Lese gemahlen, der austretende Saft wird anschließend mit den Schalen zusammen in den Gärbehälter gefüllt. Durch den Kontakt, der durch Umrühren intensiviert werden kann, geben die Schalen Farbe und Geschmack an den späteren Rotwein ab.
Beliebte Rebsorten für Rotwein aus Deutschland sind Dornfelder und Spätburgunder, während für französische Rotweine eher Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc, Pinot Noir und Merlot verwendet werden und für Rotwein aus Spanien vor allem Garnacha und Tempranillo infrage kommen.
Wein aus Sardinien
Sardegna, wie Sardinien auf Italienisch heißt, ist nach Sizilien die zweitgrößte zu Italien gehörende Insel. Die Grundlage für den Wein aus Sardinien liefert die Rebfläche von gut 30.000 Hektar. Es werden sosowhl weiße Rebsorten als auch rote Reben kultiviert.Das Übergewicht liegt bei den Rotweinen, die etwa zwei Drittel der gesamten Weinmenge ausmachen. Lediglich ein Drittel entfällt auf Weißweine.
Italienische Weißweine von der Insel Sardinien werden vorwiegend aus den Sorten Malvasia, Nuragus und Vermentino gekeltert. Doe sardischen Rotweine, für die in erster Linie traditionelle Reben wie Connonau, Carignan, Malvasia und Sangiovese verwendet werden, seit einiger Zeit auch im größerem Umfang Cabernet Sauvignon.












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