Heute ist es kaum vorstellbar, dass es um 1960 herum in diesem Teil Kaliforniens weniger als zehn größere Weingüter gegeben hat. Erst im Laufe der 1960er Jahre erlebte das Napa Valley einen kometenhaften Aufstieg. Überall schossen Weingüter aus dem Boden, die Rebfläche stieg nach und nach auf inzwischen 18.000 Hektar an. Seit Ende der 1980er Jahre werden nicht mehr nur die Lagen im Tal für den Weinbau genutzt, sondern auch in zunehmendem Maße die Hanglagen des Tals.
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Typische Rebsorten im Napa Valley
Zwei Drittel der Reben im Napa Valley sind rot. Insbesondere wird Cabernet Sauvignon kultiviert, aus der dunkelrote Weine mit weichem Tannin und üppigen Fruchtaromen und intensiver Würze gekeltert werden. Aber auch Merlot, Pinot Noir und Zinfandel haben große Bedeutung für den Weinbau in diesem Teil Kaliforniens. Die wichtigsten Rebsorten für Weißwein aus Napa Valley sind Chardonnay, Chenin Blanc und Sauvignon Blanc.Der Wein, der im Napa Valley gekeltert wird, ist geprägt von mehr als 30 verschiedenen Bodentypen und den drei in der Region vorherrschenden Klimatypen. Damit kommt dem Terroir deutlich mehr Bedeutung zu als in den anderen amerikanischen Weinbaugebieten.














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