Rotwein
Aus dunklen Weintrauben wird Rotwein gekeltert. Die rote Farbe des Weines ergibt sich dabei nicht aus dem Fruchtfleisch der Trauben, wie angenommen werden könnte, sondern aus der Schale. In der Schale der Traube sind Farbstoffe und Bitterstoffe enthalten, die für die Farbe und den Geschmack des Rotweins verantwortlich sind.Doch wie gelangt die Farbe in den Rotwein?
Die Trauben werden nach der Lese gemahlen, der austretende Saft wird anschließend mit den Schalen zusammen in den Gärbehälter gefüllt. Durch den Kontakt, der durch Umrühren intensiviert werden kann, geben die Schalen Farbe und Geschmack an den späteren Rotwein ab.
Beliebte Rebsorten für Rotwein aus Deutschland sind Dornfelder und Spätburgunder, während für französische Rotweine eher Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc, Pinot Noir und Merlot verwendet werden und für Rotwein aus Spanien vor allem Garnacha und Tempranillo infrage kommen.
Wein aus Österreich
Weinbau wird in Österreich im Osten des Landes betrieben. Die Weinbaugebiete erstrecken sich dabei vom Norden Wiens bis in den Südosten der Steiermark.Österreich gilt als Land mit der strengsten Weingesetzgebung und sorgt so dafür, dass die Weinqualität stetig ansteigt. Neben schlichten Alltagsweinen gibt es daher immer mehr Spitzenweine, die den internationalen Vergleich nicht zu scheuen brauchen. Bekannt ist Österreich vor allem für Weißwein, gekeltert aus der Rebsorte Grüner Veltliner. Bei den Rotweinen ist die Rebsorte Blauer Zweigelt die unangefochtene Nummer eins. Besonders in der Steiermark gibt es aber auch ausgezeichnete Weine aus anderen Rebsorten, wie Traminer und Grauburgunder oder Merlot und Cabernet Sauvignon.















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