Carmenere
Die heute seltene Rebsorte Carmenere war im 18. Jahrhundert im Bordeaux weit verbreitet. Gemeinsam mit der Rebsorte Cabernet Franc trug die Carmenere wesentlich zum Ansehen der Weingüter in Medoc bei.Die Carmenere wurde vermutlich deshalb aufgegeben, weil sie recht geringe Erträge liefert und zum Verrieseln neigt.
Einige Winzer in Frankreich haben es sich aber zum Ziel gesetzt, die Carmenere nicht in der Bedeutungslosigkeit verschwinden zu lassen und widmen ihr viel Aufmerksamkeit. Vor allem in Chile wird die Rebe in größerem Umfang angebaut und ergibt Rotweine von ansprechender Qualität. Chilenische Rotweine werden sowohl reinsortig aus Carmenere gekeltert als auch als Cuvee auf den Markt gebracht.
Weinbauländer
Ein Weinbauland ist ein Land, in dem Weinbau betrieben wird. So einfach scheint es auf den ersten Blick zu sein. Doch was verbirgt sich sonst hinter dem Begriff „Weinbauland“?Ein Weinbauland wie Deutschland, Frankreich oder Italien gliedert sich in verschiedenen Weinbauregionen, in denen verschiedene Winzer Weingärten bewirtschaften und Wein keltern. In der Regel gibt es in jedem Weinbauland eine einheitliche Gesetzgebung oder zumindest einige Regeln, die den Weinbau in geordnete Bahnen lenken.
Wein aus einem Weinbauland wie Spanien oder Australien kann in seiner Art und seinem Geschmack sehr unterschiedlich ausfallen, denn in keinem Land herrschen allerorts dieselben Bedingungen vor. Die Winzer haben also auch innerhalb eines Landes mit ganz unterschiedlichen Voraussetzungen zu tun, sodass auch die Weine verschieden ausfallen können.














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