Die Rebsorte Colombard
Neben der Ugni Blanc und der Folle Blanch war die Rebsorte Colombard lange Zeit die wichtigste Rebe für die Erzeugung von Cognac. Sie galt aber als weniger geeignet als die anderen beiden Reben und verlor so deutlich an Boden.Ganz anders verhielt es sich in Kalifornien, wo die Colombard auch French Colombard genannt wurde und zur meistangebauten weißen Rebsorte aufstieg, ehe sie von der Chardonnay-Rebe überholt wurde, aus der heute die meisten kalifornischen Weißweine gekeltert werden.
Aber auch in Frankreich ist die Rebsorte Colombard längst nicht im Niedergang begriffen. Besonder im Südwesten, ist sie recht verbreitet.
Und auch in einigen Ländern der Neuen Welt, ganz besonders in Südafrika, erfreut sich die Colombard großer Beliebtheit. Sie wird sowohl zu Weinbrand verarbeitet als auch zu Weißweinen.
Weinbauländer
Ein Weinbauland ist ein Land, in dem Weinbau betrieben wird. So einfach scheint es auf den ersten Blick zu sein. Doch was verbirgt sich sonst hinter dem Begriff „Weinbauland“?Ein Weinbauland wie Deutschland, Frankreich oder Italien gliedert sich in verschiedenen Weinbauregionen, in denen verschiedene Winzer Weingärten bewirtschaften und Wein keltern. In der Regel gibt es in jedem Weinbauland eine einheitliche Gesetzgebung oder zumindest einige Regeln, die den Weinbau in geordnete Bahnen lenken.
Wein aus einem Weinbauland wie Spanien oder Australien kann in seiner Art und seinem Geschmack sehr unterschiedlich ausfallen, denn in keinem Land herrschen allerorts dieselben Bedingungen vor. Die Winzer haben also auch innerhalb eines Landes mit ganz unterschiedlichen Voraussetzungen zu tun, sodass auch die Weine verschieden ausfallen können.








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