Die Rebsorte Dolcetto
Dolcetto ist eine frühreifende, säurearme rote Rebsorte, die fast ausschließlich im Piemont kultiviert wird. Kleine Anbaubereiche gibt es auch in der italienischen Region Ligurien.Da die Sorte eher reift als die Nebbiolo kultivieren Piemonteser Winzer die Dolcetto vor allem in Lagen, die für die Nebbiolo-Reben nicht geeignet sind.
Der Name Dolcetto bedeutet auf Deutsch übrigens „kleiner Süßer“. Süß sind die Weine aus dieser Rebe dennoch nicht.
Nicht nur im Piemont in Italien, sondern auch in Argentinien wird eine Rebsorte namens Dolcetto kultiviert, ob jedoch eine Verwandtschaft zwischen beiden Sorten besteht, ist nicht klar.
Weinbauländer
Ein Weinbauland ist ein Land, in dem Weinbau betrieben wird. So einfach scheint es auf den ersten Blick zu sein. Doch was verbirgt sich sonst hinter dem Begriff „Weinbauland“?Ein Weinbauland wie Deutschland, Frankreich oder Italien gliedert sich in verschiedenen Weinbauregionen, in denen verschiedene Winzer Weingärten bewirtschaften und Wein keltern. In der Regel gibt es in jedem Weinbauland eine einheitliche Gesetzgebung oder zumindest einige Regeln, die den Weinbau in geordnete Bahnen lenken.
Wein aus einem Weinbauland wie Spanien oder Australien kann in seiner Art und seinem Geschmack sehr unterschiedlich ausfallen, denn in keinem Land herrschen allerorts dieselben Bedingungen vor. Die Winzer haben also auch innerhalb eines Landes mit ganz unterschiedlichen Voraussetzungen zu tun, sodass auch die Weine verschieden ausfallen können.












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