Die Rebsorte Gamay
Die Rebe des Beaujolais schlechthin ist Gamay. Diese rote Rebsorte gedeiht im Norden des Beaujolais besonders gut. Sie treibt früh aus, sie reift früh und ist damit für kühlere Weinbaugebiete geradezu prädestiniert. Allerdings findet sie sich nirgends so häufig wie im Beaujolais. Rebsorte und Region scheinen hier vollständig miteinander verschmolzen zu sein.Wein aus der Gamay-Rebe ist meist heller als die meisten anderen Rotweine, hat eine kräftige Säure und ein Aroma, das an frische rote Früchte erinnert.
Gamay kann sowohl reinsortig gekeltert als auch mit Pinot Noir verschnitten werden, was einige französische Winzer mit Erfolg versuchen.
Außerhalb Frankreichs wird die Rebe nur selten kultiviert, am ehesten noch in der Schweiz und auch Rotwein aus Kalifornien wird hin und wieder aus Gamay gekeltert.
Weinbauländer
Ein Weinbauland ist ein Land, in dem Weinbau betrieben wird. So einfach scheint es auf den ersten Blick zu sein. Doch was verbirgt sich sonst hinter dem Begriff „Weinbauland“?Ein Weinbauland wie Deutschland, Frankreich oder Italien gliedert sich in verschiedenen Weinbauregionen, in denen verschiedene Winzer Weingärten bewirtschaften und Wein keltern. In der Regel gibt es in jedem Weinbauland eine einheitliche Gesetzgebung oder zumindest einige Regeln, die den Weinbau in geordnete Bahnen lenken.
Wein aus einem Weinbauland wie Spanien oder Australien kann in seiner Art und seinem Geschmack sehr unterschiedlich ausfallen, denn in keinem Land herrschen allerorts dieselben Bedingungen vor. Die Winzer haben also auch innerhalb eines Landes mit ganz unterschiedlichen Voraussetzungen zu tun, sodass auch die Weine verschieden ausfallen können.















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