Die Rebsorte Heroldrebe
Die deutsche Neuzüchtung Heroldrebe wurde im Jahr 1929 in der Versuchsanstalt Weinsberg geschaffen. Es handelt sich um eine Kreuzung zwischen Portugieser x Limberger (Blaufränkisch), die den Namen ihres Züchters August Herold trägt.Die Heroldrebe ist spät reifend und zeichnet sich durch reichlich Ertrag aus. In Deutschland werden vor allem Weine aus der Pfalz aus dieser roten Rebsorte gekeltert. Es hat sich gezeigt, dass sich die Heroldrebe weit besser für Roseweine eignet als für Rotweine.
Des weiteren ist die Heroldrebe als Kreuzung mit der Helfensteiner bekannt geworden, denn das Ergebnis ist die Dornfelder-Rebe, die in vielen deutschen Weinbaugebieten kultiviert wird und wahrhaft ansprechende Rotweine ergeben kann.
Weinbauländer
Ein Weinbauland ist ein Land, in dem Weinbau betrieben wird. So einfach scheint es auf den ersten Blick zu sein. Doch was verbirgt sich sonst hinter dem Begriff „Weinbauland“?Ein Weinbauland wie Deutschland, Frankreich oder Italien gliedert sich in verschiedenen Weinbauregionen, in denen verschiedene Winzer Weingärten bewirtschaften und Wein keltern. In der Regel gibt es in jedem Weinbauland eine einheitliche Gesetzgebung oder zumindest einige Regeln, die den Weinbau in geordnete Bahnen lenken.
Wein aus einem Weinbauland wie Spanien oder Australien kann in seiner Art und seinem Geschmack sehr unterschiedlich ausfallen, denn in keinem Land herrschen allerorts dieselben Bedingungen vor. Die Winzer haben also auch innerhalb eines Landes mit ganz unterschiedlichen Voraussetzungen zu tun, sodass auch die Weine verschieden ausfallen können.







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