Die Rebsorte Molinara
Im Norden Italiens, in den Weinbaubereichen Lombardei und Venetien ist die rote Rebsorte Molinara zu finden. Sie ist unter zahlreichen Synonymen verbreitet, von denen Molinara bzw. Molinaro außerhalb Italiens wohl die bekanntesten Formen sind.Die spät reifende Rebsorte hat vor allem für die DOC-Weine Bardolino und Valpolicella sowie für den Garda Colli Mantovani Bedeutung. Die Weine, die aus dieser Rebsorte gekeltert werden, sind meist sehr fruchtig und haben einen recht niedrigen Alkoholgehalt. Sie eignen sich daher ideal als Begleiter zu leichteren Speiden der italienischen Küche.
Ihr Name Molinara bedeutet „Mühle“ und spielt auf das Aussehen der Beeren an, die den Eindruck erwecken, als ob sie mit einer dünnen Schicht aus Mehl bedeckt wären.
Weinbauländer
Ein Weinbauland ist ein Land, in dem Weinbau betrieben wird. So einfach scheint es auf den ersten Blick zu sein. Doch was verbirgt sich sonst hinter dem Begriff „Weinbauland“?Ein Weinbauland wie Deutschland, Frankreich oder Italien gliedert sich in verschiedenen Weinbauregionen, in denen verschiedene Winzer Weingärten bewirtschaften und Wein keltern. In der Regel gibt es in jedem Weinbauland eine einheitliche Gesetzgebung oder zumindest einige Regeln, die den Weinbau in geordnete Bahnen lenken.
Wein aus einem Weinbauland wie Spanien oder Australien kann in seiner Art und seinem Geschmack sehr unterschiedlich ausfallen, denn in keinem Land herrschen allerorts dieselben Bedingungen vor. Die Winzer haben also auch innerhalb eines Landes mit ganz unterschiedlichen Voraussetzungen zu tun, sodass auch die Weine verschieden ausfallen können.















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