Die Rebsorte Monastrell
In Spanien ist Monastrell der gebräuchlichste Name für die ursprünglich französische Rebsorte Mourvedre. In Rioja wird die Monastrell häufig auch Mataro genannt.Die rote Rebsorte reift spät, ist aber unempfindlich gegen Trockenheit, was sie bei vielen spanischen Weinbauern so beliebt macht. Die Beeren der Monastrell sind klein und dickschalig. Aus ihnen wird ein dunkler, körperreicher Rotwein mit viel Tannin und recht hohem Alkoholgehalt gekeltert. Die Monastrell wird nicht unbedingt reinsortig zu spanischem Rotwein gekeltert, sondern häufig im Verschnitt mit anderen Sorten, vorzugsweise mit Bobal.
Unter dem Namen Mataro hat sich diese Rebe auch in Australien und Kalifornien ausgebreitet.
Weinbauländer
Ein Weinbauland ist ein Land, in dem Weinbau betrieben wird. So einfach scheint es auf den ersten Blick zu sein. Doch was verbirgt sich sonst hinter dem Begriff „Weinbauland“?Ein Weinbauland wie Deutschland, Frankreich oder Italien gliedert sich in verschiedenen Weinbauregionen, in denen verschiedene Winzer Weingärten bewirtschaften und Wein keltern. In der Regel gibt es in jedem Weinbauland eine einheitliche Gesetzgebung oder zumindest einige Regeln, die den Weinbau in geordnete Bahnen lenken.
Wein aus einem Weinbauland wie Spanien oder Australien kann in seiner Art und seinem Geschmack sehr unterschiedlich ausfallen, denn in keinem Land herrschen allerorts dieselben Bedingungen vor. Die Winzer haben also auch innerhalb eines Landes mit ganz unterschiedlichen Voraussetzungen zu tun, sodass auch die Weine verschieden ausfallen können.















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