Rotwein
Aus dunklen Weintrauben wird Rotwein gekeltert. Die rote Farbe des Weines ergibt sich dabei nicht aus dem Fruchtfleisch der Trauben, wie angenommen werden könnte, sondern aus der Schale. In der Schale der Traube sind Farbstoffe und Bitterstoffe enthalten, die für die Farbe und den Geschmack des Rotweins verantwortlich sind.Doch wie gelangt die Farbe in den Rotwein?
Die Trauben werden nach der Lese gemahlen, der austretende Saft wird anschließend mit den Schalen zusammen in den Gärbehälter gefüllt. Durch den Kontakt, der durch Umrühren intensiviert werden kann, geben die Schalen Farbe und Geschmack an den späteren Rotwein ab.
Beliebte Rebsorten für Rotwein aus Deutschland sind Dornfelder und Spätburgunder, während für französische Rotweine eher Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc, Pinot Noir und Merlot verwendet werden und für Rotwein aus Spanien vor allem Garnacha und Tempranillo infrage kommen.
Wein aus Castilla-La Mancha
Castilla-La Mancha ist das größte spanische Weinbaugebit mit einer Rebfläche von ungefähr 400.000 Hektar. Die Weinbauregion Castilla-La Mancha erstreckt sich im spanischen Hochland unweit der Stadt Toledo.Von den insgesamt 400.000 Hektar Rebland in Castilla-La Mancha entällt etwa die Hälfte auf die DO Castilla-La Mancha. Diese enorme Fläche ist insgesamt zu rund 75% mit der weißen Rebsorte Airen bestockt, wobei sie in den Weingärten der DO etwas seltener zu finden ist als im übrigen Teil dieses Weinbaugebiets.
Aus Airen werden vor allem einfache spanische Weine gekeltert, die meist recht säurearm sind. Einige Winzer erzeugen daraus aber auch ansprechende Tropfen. Die deutlich besseren Weißweine werden aus den Sorten Chardonnay, Macabeo und Pardilla gekeltert. Bei den Rotweinen aus Castilla-La Mancha ergeben vor allem Cabernet Sauvignon, Garnacha, Merlot und Tempranillo sehr gute Ergebnisse.















In unserer Rubrik
In unserer Rubrik
Unser 