Rotwein
Aus dunklen Weintrauben wird Rotwein gekeltert. Die rote Farbe des Weines ergibt sich dabei nicht aus dem Fruchtfleisch der Trauben, wie angenommen werden könnte, sondern aus der Schale. In der Schale der Traube sind Farbstoffe und Bitterstoffe enthalten, die für die Farbe und den Geschmack des Rotweins verantwortlich sind.Doch wie gelangt die Farbe in den Rotwein?
Die Trauben werden nach der Lese gemahlen, der austretende Saft wird anschließend mit den Schalen zusammen in den Gärbehälter gefüllt. Durch den Kontakt, der durch Umrühren intensiviert werden kann, geben die Schalen Farbe und Geschmack an den späteren Rotwein ab.
Beliebte Rebsorten für Rotwein aus Deutschland sind Dornfelder und Spätburgunder, während für französische Rotweine eher Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc, Pinot Noir und Merlot verwendet werden und für Rotwein aus Spanien vor allem Garnacha und Tempranillo infrage kommen.
Wein aus Spanien
Spanien ist ein Weinbauland, das an seinen Weinbautraditionen festhält, gleichzeitig aber von einer ungemeinen Dynamik geprägt ist. In fast allen Landesteilen wird Wein erzeugt, vor allem aus den Rebsorten Airen, Tempranillo und Garnacha. Internationale Rebsorten werden für Wein aus Spanien natürlich auch verwendet, häufiger aber werden regionale Sorten verwendet. Die Bandbreite der Weine ist groß, vom trockenen Rotwein aus Rioja bis zum prickelnden Schaumwein - dem Cava - aus Penedes.Der große Teil der spanischen Winzer hat inzwischen erkannt, dass sorgfältig ausgebaute Weine langfristig deutlich mehr Erfolg versprechen als einfach gekelterte Massenweine. Letztere gibt es natürlich immer noch, doch die Anzahl der Spitzenweine aus Spanien nimmt stetig zu.















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