In Südafrika gibt es ebenfalls ein auf Apellationen gegründete Qualitätssysteme für die erzeugtnen Weine. Dieses Wine of Origin (WO) System wurde 1973 eingeführt. Bei der Qualitätspolitik wird die Annahme verfolgt, dass die Weinqualität zum einem von dem Standort des Weinbergs aber auch von der Geschicklichkeit des Winzers (Bearbeitung des Weinbergs, Auswahl der Rebsorte und die Weinbautechnik) abhängt. Daher regeln die Vorschriften des Wine of Origin genau diese Bedingungen. Daher garantiert das Siegel auf der Flasche die dort gemachten Angaben über die Rebsorte, den Jahrgang und die Herkunft. Die Vorschriften werden von dem Wine and Spirit Board überwacht.
Als weiteres Qualitätsmerkmal gibt es den Begriff der Estate Weine (Estate Wine). Hier bestätigt das Siegel auf dem Etikett, dass der Wein in einem registrierten Weingut angebaut und erzeugt wurde. Es weist daher auf ein bestimmte gute Qualität hin. Für den in Südafrika erzeugten Schaumwein wurde die Bezeichnung Cap Classique oder auch Methode Cap Classique in 1992 eingeführt.
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Südafrikanische Weinregionen
Die Herkunftsdefinition ist in der WO wie folgt vorgenommen worden:- Einzellagen dürfen nicht nicht mehr als 5 ha haben.
- Weinbaubetriebe, die aneinander grenzen, können einen Verbund bilden
- Weinlagen, die hinsichtlich des Bodens und den mikroklimatischen Bedingungen als gleichwertig zu bezeichnen sind, werden als Bezirk, in Afrikaans ward, zusammengefasst.
- Die nächste größere Gebietsbezeichnung ist der Distrikt, der dann von der Weinbauregion gefolgt wird.
Es sind alle in Südafrika gedeihenden Rebsorten zugelassen. Wenn auf einem Etikett die Rebsorte angegeben wird, muss diese bis Ende des Jahres 2005 75 % und ab Januar 2006 85 % dieses Weins in der Flasche sein. Die Weine dürfen nur eine Jahresangabe tragen, wenn sie von dem Wine and Spirit Board / Wyn en Spiritusraad zertifiziert sind. Hier gelten ebenfalls die o.g. Prozentangaben entsprechend.














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