Süßegrad "trocken"
Ein trockener Wein ist ein Wein, dessen Restzuckergehalt in einem Bereich zwischen 4 g/l und maximal 9 g/l liegt, sofern der Säuregehalt des Weines höchsten um höchsten 2 g geringer ausfällt als der Restzuckergehalt. Hat ein Wein also einen Restzuckergehalt von 9 g/l, muss der Säuregehalt bei mindestens 7 g/l liegen, damit der Wein als trocken bezeichnet werden darf.Bei einem trockenen Schaumwein sieht es etwas anders aus als beim Stillwein, da die im Schaumwein enthaltende Kohlensäure das Geschmacksempfinden beeinflusst und deshalb berücksichtigt werden muss. Ein trockener Schaumwein darf daher einen Restzuckergehalt im Bereich von 17 – 32 g/l haben.
Gebräuchliche Bezeichnungen für den Süßegrad „trocken“ sind unter anderem dry, sec und secco.
Weinbauländer
Ein Weinbauland ist ein Land, in dem Weinbau betrieben wird. So einfach scheint es auf den ersten Blick zu sein. Doch was verbirgt sich sonst hinter dem Begriff „Weinbauland“?Ein Weinbauland wie Deutschland, Frankreich oder Italien gliedert sich in verschiedenen Weinbauregionen, in denen verschiedene Winzer Weingärten bewirtschaften und Wein keltern. In der Regel gibt es in jedem Weinbauland eine einheitliche Gesetzgebung oder zumindest einige Regeln, die den Weinbau in geordnete Bahnen lenken.
Wein aus einem Weinbauland wie Spanien oder Australien kann in seiner Art und seinem Geschmack sehr unterschiedlich ausfallen, denn in keinem Land herrschen allerorts dieselben Bedingungen vor. Die Winzer haben also auch innerhalb eines Landes mit ganz unterschiedlichen Voraussetzungen zu tun, sodass auch die Weine verschieden ausfallen können.


















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