Rosé
Ein sehr heller Wein aus roten Trauben, der wie ein Weißwein gekeltert wird, heißt Roséwein.Um einen Rosé herzustellen, werden die Trauben nach der Lese gepresst und anschließend ohne Schalen vergoren. Auf diese Weise entsteht ein sehr heller Roséwein. Eine Möglichkeit, etwas farbintensivere Weine zu erzeugen besteht darin, die Trauben für 2-3 Tage auf der Maische zu belassen, ehe sie abgepresst werden. Auch besteht die Möglichkeit aus dem Gärbehälter für Rotwein nach 1-2 Tagen einen Teil des Mostes ohne Pressen abzuziehen und diesen als Rosé zu vinifizieren. Dieses Verfahren wird Saignée-Methode genannt.
Eine weitere Möglichkeit, einen Rosé zu keltern ist das Vermischen von Weißwein mit einem kleinen Anteil Rotwein. Dieses Verfahren ist allerdings nur für die Herstellung roséfarbener Schaumweine zulässig.
Weinbauländer
Ein Weinbauland ist ein Land, in dem Weinbau betrieben wird. So einfach scheint es auf den ersten Blick zu sein. Doch was verbirgt sich sonst hinter dem Begriff „Weinbauland“?Ein Weinbauland wie Deutschland, Frankreich oder Italien gliedert sich in verschiedenen Weinbauregionen, in denen verschiedene Winzer Weingärten bewirtschaften und Wein keltern. In der Regel gibt es in jedem Weinbauland eine einheitliche Gesetzgebung oder zumindest einige Regeln, die den Weinbau in geordnete Bahnen lenken.
Wein aus einem Weinbauland wie Spanien oder Australien kann in seiner Art und seinem Geschmack sehr unterschiedlich ausfallen, denn in keinem Land herrschen allerorts dieselben Bedingungen vor. Die Winzer haben also auch innerhalb eines Landes mit ganz unterschiedlichen Voraussetzungen zu tun, sodass auch die Weine verschieden ausfallen können.

















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