Die Rebsorte Riesling
Die deutsche Rebsorte schlechthin ist ohne Zweifel Riesling. Einen besonders guten Ruf in aller Welt genießt Weißwein aus dem Rheingau, der aus Riesling gekeltert worden ist. Auch Riesling von der Mosel genießt hohes Ansehen.Doch nicht nur in Deutschland wird die weiße Rebsorte kultiviert und zu großen Weinen gekeltert. Vor allem im Elsass gibt es langlebige, große Weißweine, die aus Riesling gekeltert werden. Ähnlich verhält es sich in der Wachau in Österreich. Auch in vielen Ländern Osteuropas, sowie in Norditalien ist die Rebe zu finden. In Nordamerika, ebenso wie in Australien und Neuseeland werden ebenfalls ansprechende Weißweine aus Riesling erzeugt.
Riesling besitzt die hoch geschätzte Eigenschaft, die Charakteristik einer Lage auszudrücken, ohne dass dabei der eigene, rebsortentypische Stil überdeckt wird.
Sekt - edler Schaumwein
Im deutschsprachigen Raum wird ein Schaumwein, der nach bestimmten Kriterien erzeugt worden ist, als Sekt bezeichnet. Im Unterschied zum Champagner, dem großen Schaumwein aus Frankreich, erfolgt beim Sekt in der Regel die zweite Gärung im Stahltank und nicht in der Flasche. Selbstverständlich gibt es auch außerhalb der Champagne Winzer, die ihren Schaumwein nach der klassischen Art des Champagners erzeugen, doch Champagner nennen dürfen sie ihren Sekt deshalb nicht. Erfolgt die zweite Gärung in der Flasche, ist dies bei deutschen Schaumweinen meist durch den Hinweis „Méthode classique / traditionelle“ auf dem Etikett zu erkennen.Außerdem wird für Sekt in den meisten Fällen nur eine Rebsorte verwendet, anders als beim Champagner für den Chardonnay, Pinot Noir und Pinot Meunier als Cuvée Verwendung finden. In Deutschland verwenden die Winzer sehr gerne Riesling für ihren Sekt.











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