Trockener Weißwein kann je nach Rebsorte ganz unterschiedliche Werte im Bereich des Restzuckergehalts aufweisen. Während ein Riesling durchaus Werte im Bereich 7-9g/l Zucker verträgt, um fruchtig und aromatisch zu schmecken, gibt es andere weiße Rebsorten, die mit einer deutlich geringeren Restsüße auskommen, um einen ähnlichen Eindruck am Gaumen zu hinterlassen.
Übrigens ist ein Weißwein, der trocken ausgebaut wurde, nicht automatisch für Diabetiker geeignet, auch wenn dies eine verbreitete Annahme ist. Dies ist jedoch nicht der Fall, da der Zuckergehalt für Diabetikerweine bei maximal 4g/l liegen darf.
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Beliebte Rebsorten für trockene Weißweine
Besonders edle weiße Rebsorten, die in aller Welt vertreten sind, sind Chardonnay, Sauvignon Blanc und Riesling. Dieses Rebsortenspektrum für trocken Weißweine wird je nach Land und Region durch lokale Rebsorten ergänzt. In Österreich zum Beispiel findet die Rebsorte Grüner Veltliner für trockne Weißweine weite Verbreitung, während in Norditalien die Glera-Rebe häufig zu finden ist.In den meisten Weinbauländern der Welt sind auch die weißen Sorten Grauburgunder und Weißburgunder vertreten, aus denen ebenso wie aus Semillon und Viognier ansprechende Weine gekeltert werden können.
Eine der ältesten Reben der Welt, die bis heute für die Herstellung trockener Weine verwendet wird, ist die Muskateller-Rebe. Eine ähnlich lange Tradition hat die Traminer-Rebe.


















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