Mariensteiner - Neugezüchtete Rebsorte aus Deutschland

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Mariensteiner - weiße Rebsorte

Mariensteiner in Kürze

Wenig verbreitete Neuzüchtung

Synonyme für Mariensteiner Würzburg B 51-7-3

Die weiße Rebsorte Mariensteiner ist eine Neuzüchtung. Es handelt sich um eine Kreuzung zwischen Silvaner x Müller-Thurgau, die 1951 unter der Aufsicht Dr. Hans Breiders an der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau in Würzburg entstanden ist. Breider selbst hatte angegeben, die Mariensteiner sei aus der Kreuzung Silvaner x Rieslaner hervorgegangen. DNA-Untersuchungen aus dem Jahr 2012 haben ergeben, dass statt Rieslaner Müller-Thurgau beteiligt war.
Ihr Name leitet sich von der Festung Marienberg in Würzburg und der auf der anderen Seite des Mains gelegenen Top-Lage Würzburger Stein ab.

Seit 1971 hat die Mariensteiner den Sortenschutz und darf dementsprechend in allen deutschen Weinbaugebieten angebaut werden. Allerdings stößt die Weißweinrebe auf wenig Interesse. Lediglich in Franken gibt es einige Hektar, die mit ihr bestockt. Die Rebfläche ist allerdings rückläufig und umfasst inzwischen nur noch rund zwei Hektar.
Das kaum vorhandene Interesse an der spätreifenden Rebe liegt in erster Linie daran, dass sie sehr hohe Ansprüche an die Lage richtet und zudem anfällig für Echten Mehltau ist. Winzer setzen in Top-Lagen aber lieber auf bekannte hochwertige Sorten wie Riesling.

Die Sorte erbringt gelbgrün leuchtenden, säurebetonten Weißwein mit zartfruchtigem Bukett mit feinen Pfirsichnoten.

 
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