Informationen über die rote Rebsorte Mavro

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Mavro - rote Rebsorte

Mavro in Kürze

Auf Zypern dominierend

  • Farbe: Rotwein
  • Heimat: Griechenland
  • Region: Griechenland, Zypern

Synonyme für Mavro Cipro Nero, Cyperntraube, Kipreico Mavro, Korithi Mavro

Der Ursprung der roten Rebsorte Mavro liegt in Griechenland. Ihr Name lässt sich schnell erklären, ist Mavro doch das griechische Wort für „schwarz“.
DNA-Untersuchungen haben inzwischen ergeben, dass die auf Kreta kultivierte Kritiko mit der auf dem griechischen Festland kultivierten und als Korithi Mavro bezeichneten Sorte, identisch sind. Die Mavrud und die Mavrodaphne sind allerdings nicht identisch. Ob es weitere identische oder verwandte Sorten gibt, ist bisher noch nicht geklärt, denn in Griechenland und Bulgarien gibt es eine ganze Reihe Rebsorten, die als Mavro bezeichnet werden oder dieses Wort im Namen tragen. Bisher sind umfassende Untersuchungen dieser Sorten allerdings noch nicht erfolgt.

Die mittel bis spät reifende (Korithi) Mavro wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts erstmals schriftlich erwähnt. Sie stammt mit großer Wahrscheinlichkeit vom griechischen Festland, obwohl es auch die Theorien gibt, die Sorte sei auf der Insel Kreta oder auch auf Zypern heimisch. Vielleicht wird die Zukunft hier Licht ins Dunkel bringen.
Aus der Rebe, die anfällig für Botrytis und Echten Mehltau ist, können blassrote, säurearme, aber alkoholreiche Rotweine gekeltert werden. Sie wird auch gerne als Tafeltraube verwendet.

Auf Zypern ist die Sorte dominierend und belegt dort etwa die Hälfte der Rebfläche. Allerdings ist dort seit dem Jahr 2000 ein Wandel zu erkennen und die mit Mavro bestockte Fläche geht deutlich zurück. In Griechenland wird sie gegenwärtig nur in geringem Umfang angebaut.

 
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