Rote Rebsorte Moristel aus Spanien im Rebsortenlexikon


Moristel - rote Rebsorte

Moristel in Kürze

Recht seltene Sorte

Synonyme für Moristel Concejon, Juan Ibanez, Miguel de Arco, Monastell, Navarra, Tempranillo Temprano

Die rote Rebsorte Moristel wird weltweit nur in Somontano angebaut. Dieser Weinbaubereich in Aragonien, im nördlichen Spanien, liegt in den Ausläufern der Pyrenäen und heißt wörtlich übersetzt „unter den Bergen“. Hier findet die spät reifende, ertragsschwache Moristel gute Bedingungen vor. Sie kommt mit Dürreperioden in den heißen Sommermonaten und den niedrigen Temperaturen während der kalten Wintermonate gut zurecht.
Obwohl die Moristel eine recht seltene Rotweinrebe ist, die außerhalb Somontanos im Prinzip nicht vorkommt, gibt es eine Reihe von Synonymen für diese Sorte. Vor allem mit Graciano, die auch als Moristell bekannt ist, kommt es immer wieder zu Verwechslungen. Ähnlich verhält es sich mit Tempranillo, den eines der Synonyme für Moristel lautet Tempranillo Temprano. Bisher erfolgte DNA-Analysen konnten aber keine Verwandtschaft zwischen diesen Sorten ans Licht bringen.

Die Moristell erbringt ziegelrote Weine, die über ein intensiv duftendes Bukett verfügen. Tanningehalt und Säure fallen in der Regel moderat aus. Die Rebe eignet sich sowohl für Rotweine als auch für Rosé. Sortenrein wird die Sorte nur selten ausgebaut, üblicher ist ein Verschnitt mit Parraleta, einer ebenfalls in Somontano heimischen roten Rebe. Aber auch Cuvées mit Garnacha, Syrah oder Tempranillo sind zu finden.

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