Zur Zeit gibt es in Deutschland eine Promillegrenze von 0,5. Wer unter diesem Wert bleibt, darf sich ohne Gewissensbisse oder rechtliche Konsequenzen ans Steuer seines Autos setzen.
Nun hat sich die Bundedrogenbeauftragte Sabine Bätzing vorgewagt und von einer 0,3 Promillegrenze gesprochen. Dieses Vorstoß zieht heftige Reaktionen nach sich, so fürchtet Weinbaupräsident der Nahe-Winzer eine Kriminalisierung all derjenigen, die zum Essen ein Glas Wein genießen möchten, da Frau Bätzing eigentlich auf die 0 Promillegrenze abzielte.
Warten wir es doch einfach ab!
Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren
« Wein aus Bamberg – Wein darf nicht bekömmlich sein »
Ich finde die 0,5 Promille Grenze genau richtig. 1 Glas zum Essen sollte doch möglich sein!
Kommentar: Spiritman lieblingswein.com – 13. Mai 2009 @ 12:16
Da bin ich auch Ihrer Meinung. Zu einem guten Essen gehört ein Glas Wein. Ich hoffe, dass die 0,5-Promille Grenze erhalten bleibt.
Kommentar: Online Apotheke – 28. August 2009 @ 11:22
Ich möchte ja nicht die Stimmung verderben, aber das “ohne Gewissensbisse oder rechtliche Konsequenzen” bezieht sich nur auf das “ans Steuer setzen”.
Bei einem Unfall mit mehr als 0,3 Promille, auch ohne Schuld, oder bei auffälligem Verhalten folgen:
- Entzug der Fahrerlaubnis für 9 Monate
- Geldstrafe von mindestens 30 Tagessätzen
- 7 Punkte in Flensburg
So ein Glas Wein zum Essen ist also auch heute schon nicht so ungefählich wie es der obige Text darstellt.
Kommentar: Michael medpex.de – 14. Oktober 2009 @ 16:18