In diesem Buch wird solides Grundwissen rund um den Wein vermittelt. Sowohl der Umgang mit Wein als auch die Auswahl der richtigen Accessoires kommen zur Sprache. Jens Priewe erklärt wie man beim Korken ziehen verhindert, dass selbiger abbricht oder wie eine Champagnerflasche beim Öffnen gehalten wird, damit sie nicht überschäumt. Außerdem werden in einem Glossar zahlreiche Fachbegriffe aus der Welt des Weines erläutert. Dazu kommt ein Kapitel über “Wein und Speisen” und besonders interessant ist das Kapitel “Die zehn hartnäckigsten Weinlegenden”.
Das Buch “Wein, die praktische Schule” bietet zahlreiche Tipps und Tricks, die sowohl für Einsteiger als auch für Weinkenner bestens geeignet sind.
Jens Priewe: Wein, die praktische Schule.Verlag Zabert Sandmann, München 2001.
Was zuerst absurd klingt, ist seit Jahren gängige Praxis. In Frankreich und in Spanien wird aus edlen Tropfen, die wegen des Produktionsüberschusses unverkäuflich sind, Industriealkohol gewonnen, um daraus z.B. Treibstoff oder Desinfektionsmittel zu produzieren.
Diese Praxis wird sogar aus Brüssel subventioniert. In diesem Jahr erhalten Spanien und Frankreich die Summe von unglaublichen 145 Millionen Euro für die sogenannte “Krisendestillation”. Und das, obwohl Studien in den vergangenen Jahren gezeigt haben, dass das Verfahren zu teuer und außerdem Wettbewerbs verzerrend sei.
Wer sich von über 20 Topp-Winzern, Köchen, Fromagiers, Chocaltiers und Patissiers verwöhnen lassen will, zudem seetauglich ist und über das nötige Kleingeld verfügt, dem sei vom 15.06. bis 22.06. eine Reise auf der MS Europa empfohlen.
Am 22.06. treffen sich dort die Meister des Genusses unter dem Motto “Europa’s Beste” um die Gäste der MS Europa mit ihren kulinarischen Meisterwerken zu verwöhnen.
Mit dabei sind u.a. die Köche Heinz Winkler (Residenz Heinz Winkler, Aschau/Deutschland) und Karl-Heinz Hauser (Restaurant Seven Seas, Hamburg/Deutschland)sowie die Winzer Dirk van de Niepoort (Niepoort Vinhos, Porto/Portugal), Axel Stiegelmar (Weingut Juris-Stiegelmar, Gols/Österreich) sowie Manfred Tement (Weingut Tement, Berghausen/Österreich).
So wie es aussieht kann man die Reise, die von Lissabon nach Hamburg führt, noch buchen. Das geht hier.
Die Rheingauer-Rieslingroute wurde im Jahr 1973 eröffnet und führt im Zickzack-Kurs von einem Weinbauort zum nächsten, sodass sie auf eine Länge von rund 70 Kilometern kommt.
Ausgangspunkt ist das östlich von Wiesbaden gelegene Wicker, das auch als „Tor zum Rheingau“ bezeichnet wird. Von dort geht es über Hochheim vorbei am Schloss Biebrich nach Kiedrich, wo das Kloster Eberbach steht. Von dort geht es dann weiter über Schloss Johannisberg durch die Orte Geisenheim und Rüdesheim über Lorch zum Endpunkt der Rheingauer-Rieslingroute Lorchhausen.
In den genannten Orten gibt es nicht nur hervorragenden Wein, sondern auch jede Menge Sehenswürdigkeiten, für die man bei einem Besuch der Rieslingroute auf jeden Fall Zeit einplanen sollte. Natürlich sollte auch Zeit für die ein oder andere Weinprobe bleiben, schließlich befindet man sich auf einer Weinstraße!
Die Route ist gut beschildert. Ein weißer Kelch auf grünem Hintergrund markiert den Weg. Informationen und Karten bekommen Sie bei den Städtischen Verkehrsämtern bzw. Tourismusbüros sowie bei der Gesellschaft für Rheingauer Weinkultur.
Informatives rund um die Rheingauer-Rieslingroute gibt es außerdem hier
und hier.
Heute geht es mit dem nächsten Teil der Runrik “Weinstraßen aus aller Welt” weiter. Vielleicht weckt ja die Beschreibung beim ein oder anderen Leser die Reiselust!
Zum Beispiel heute die Rheingauer Rieslingroute, da lässt sich doch ein Besuch mit dem Rheingau-Festival (Start am 29.04.) verbinden.
Wie ich in einem Artikel des österreichischen Kurier gelesen habe, dürstet es die ISS-Besatzung nach Wein.
Die letzte Besatzung der Raumstation hat sich demnach über das absolute Alkoholverbot im Weltall beschwert und fordert eine Gleichbehandlung mit U-Boot-Matrosen, denen 50 Gramm Wein pro Tag und Kopf zusteht.
50 Gramm Wein entsprechen übrigens einer Menge von etwa zwei Schnapsgläschen!
Na, dann Prost!
In der Online-Ausgabe der Frankfurter Rundschau habe ich soeben Näheres über die Überschwemmung in Kloster Eberbach gefunden.
Der Weinkeller des Klosters wurde überschwemmt, doch glücklicherweise verblieben die Flaschen in ihren Fächern, sodass sie nur gereinigt werden müssen und sonst keinen weiteren Schaden nahmen.
Die Flaschen sind nicht etikettiert, sodass man von Glück sagen kann, dass sie nicht aus ihren Fächern gespüllt wurden. Das Chaos wäre ansonsten perfekt gewesen und eine Zuordnung kaum mehr möglich.
Der Wein im Keller von Kloster Eberbach scheint die Überschwemmung also relativ schadlos überstanden zu haben. Schlimmer hat es da einige Räume des Klosters getroffen, die von den Fluten beschädigt wurden. Der Schaden wird auf mehrere hunderttausen Euro geschätzt.
Gerade in der Tagesschau gesehen: Hochwasser überschwemmt Kloster Eberbach.
Auch der Weinkeller des Klosters ist betroffen. Nach ersten Schätzungen soll den Weinen aber nichts passiert sein.
Blumenkohlrisotto mit roten Linsen und dazu Riesling
Zutaten für 4 Personen
1 Blumenkohl
100g rote Linsen
100g Risottoreis
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 EL Olivenöl
½ l Gemüsebrühe
2 TL getrocknetes Basilikum
Salz und Pfeffer
evtl. etwas Parmesan
Zubereitung
Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und fein würfeln. Das Öl erhitzen und die Zwiebel- und Knoblauchwürfel darin glasig dünsten. Den Reis dazugeben, rühren, bis der Reis eine gold-gelbe Farbe angenommen hat, dann mit etwas Brühe ablöschen, immer dafür sorgen, dass der Reis mit Flüssigkeit bedeckt ist und den Risotto so bei schwacher Hitze ca. 45 min ausquellen lassen. In der Zwischenzeit den Blumenkohl putzen und in Röschen teilen. Den Blumenkohl zusammen mit den roten Linsen in Salzwasser 5 min kochen, anschließend durch ein Sieb abgießen. Blumenkohl und Linsen unter den Reis mischen, das Basilikum dazugeben und den Risotto mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Tipp: Zum Schluss etwas geriebenen Parmesan unter den Risotto geben, der Käse macht das Gericht noch aromatischer.
Der Wein dazu
Zum Risotto empfehlen wir einen kräftigen Riesling.
Probieren Sie einmal dieses recht einfache Gericht – Sie werden überrascht sein!
Eine der vier Weinstraßen Istriens in Kroatien ist die Weinstraße rund um Buje. Es handelt sich bei dieser Route um die nördlichste Weinstraße Kroatiens, die durch die Region Umag-Novigrad führt.
Die Weinstraße führt durch die istrische Hügellandschaft. Links und rechts des Weges ertrecken sich auf sanft zum Meer hin abfallenden Hängen die Weingärten der istrischen Winzer.
Einige Orte auf der Strecke sollen hier näher vorgestellt werden.
Buje: Die mittelalterliche Stadt Buje ist in Zentralistrien und bildet den Ausgangaspunkt für diese Weinstraße. Bei einem Rundgang durch die Stadt erblickt man immer wieder sehenswerte Gebäude.
Umag: Besonders die Altstadt, die sich rund um die barocke Kirche Maria Himmelfahrt und St. Pelegrini ertreckt, ist eine Besichtigung wert.
Novigrad: Der Stadtkern von Novigrad ist fast vollständig von einer zinnenbewehrten Mauer umgeben. Besonders sehenswert ist die Kathedrale am Hauptplatz der Stadt.
Nova Vas: Nova Vas ist vor allem für die nahegelegene Tropfsteinhöhle Baredine bekannt. In dieser Höhle sind in fünf sogenannten Hallen Stalagmiten und Stalagtiten zu bewundern.
Typische Sorten sind: Malvasia, Muskateller, Pinot Grigio und Pinot Blanc, Chardonnay, Merlot und Cabernet Sauvignon sowie die heimische Sorte Hrvatica.
Der Wein aus der Gegend um Buje wurde bereits am Hofe Österreich-Ungarns geschätzt.