Hier gibt es nun auch noch einen link, um den Artikel über den rheinhessischen Winzer und die deutschen Qualitätskontrollen online nachlesen zu können.
Ein rheinhessischer Winzer führte die deutschen Qualitätskontrollen für Wein ad absurdum. Um zu beweisen, dass die Qualitätskontrollen katastrophal sind, reichte er verschiedene Discounterweine ein, um für sie eine amtliche Prüfnummer zu bekommen, was ihm auch gelnag, z.B. mit einem 2004er Pinot Grigio aus Ungarn, den es bei Aldi zu kaufen gibt. diesen Wein reichte er als “2004 Gutersblumer Steig-Terassen Rheinhessen Chardonnay Kabinett trocken Gutsabfüllung” ein und erhielt eine amtliche Prüfnummer. Ähnlich verfuhr der rheinhessische Winzer mit insgesamt 15 Weinen aus der ganzen Welt. In den Handel brachte er die Weine aber nie. Der Versuch diente allein dazu, die Unzulänglichkeit der deutschen Prüfungskommissionen zu verdeutlichen.
Detaillierte Informationen zum Thema finden sich in der neuesten Ausgabe des Spiegel (Nr.43 vom 24.10.2005).
Haben wir bald Zustände wie im amerikanischen Weinbau, wo dem Wein Holzchips, künstliche Aromen etc. beigefügt werden können, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen und die strengen deutschen Vorschriften nicht gelten?
Wenn das geplante Weinhandelsabkommen zwischen den USA und der EU zu Stande kommt, könnte dies geschehen. Zwar nicht in der Form, dass deutsche Winzer zu genannten Methoden greifen, aber dass die Weinregale mit derartigen Weinen, die bisher bei uns nicht zugelassen waren, überschwemmt werden. Und das Beste: Der Verbraucher wird es allein an der Flasche nicht erkennen können, ob der gewünschte Wein auf traditionelle oder industrielle Weise erzeugt wurde, da auf dem Etikett keine Angaben darüber zu finden sind.
Na dann Porst!
Es scheint als ob meine Beobachtung beim Stadtbummel letztens nur ein Vorbote war, denn in der Rheinische Post wird von einer weiteren Attacke auf den guten Geschmack berichtet. W.O.I. = Wine on ice soll es demnächst ebenfalls aus der Dose geben. Es handelt sich dabei um eine Art Weinschorle, da der Wein bereits mit Mineralwasser und einem Schuss Limone versetzt ist. Laut Hersteller solle man das Ganze am Besten “on the rocks” trinken. Vermutlich um den Geschmack einzufrieren oder wie?!
Die Deutschen sollen bei ihrem Rhein-Fusel bleiben! So sehen es jedenfalls einige österreichische Presseorgane. Warum und weshalb lesen Sie hier, hier und hier.
Heute beginnt die Riesling-Lese im Gebiet Mosel-Saar-Ruwer. Wie man hört soll der Jahrgang 2005 gut sein. Wir dürfen gespannt sein!
Heute bei einem Stadtbummel dachte ich ich seh nicht recht: Überall in Deutschland verschwinden Getränkedosen aus dem Regalen der Supermärkte, überall? Nein anscheindend nicht! In einer Filliale von Oil&Vinegar in Wiesbaden wurden ebensolche Getränkedosen im Schaufenster angepriesen. Auf den ersten Blick dachte ich an Olivenöl, aber warum steht dann das Wort Wine auf der Dose? Ganz einfach, weil nicht Öl, sondern Wein drin ist!!!
Vier Sorten sind zu haben, einmal die weiße Variante eine Cuvee aus Chardonnay und Semillion und die Rote Variante eine Cuvee aus Cabernet, Shiraz und Merlot. Beide Versionen gibt es auch als Bubbly Wine. Na dann Prost!
Wer’s verbrochen hat, sehen Sie hier.
Und die Siegerin ist … Sylvia Benzinger!
Für alle die noch keine Zeitung gelesen haben oder die Wahl im Fernshen live verfolgt haben präsentieren wir das Ergebnis der Wahl zur 57. Deutschen Weinkönigin.
Die 57. Deutsche Weinkönigin Sylvia Benzinger stammt aus der Pfalz und wird von den beiden Wein-Prinzessinen Katharina Jost vom Mittelrhein und Nicole Kochan aus dem Anbaugebiet Mosel-Saar-Ruwer begleitet.
Gerade sehe ich zufällig, dass die Wahl zur Deutschen Weinkönigin im SWR-Fernshen wiederholt wird. Also, wen’s interessiert – ab vor den Fernseher!
Wie aus den Trauben der Wein entsteht wird hier auch für Laien sehr einfach erklärt.