Dies plant zumindest das Bundesamt für Gesundheit der Schweiz.
Zwischen 21 und 7 Uhr soll der Verkauf von Alkohol außerhalb von Restaurants und Bistros verboten werden. Für den Weintrinker ist dieses Verbot daher eher weniger relevant, da zum leckeren Essen in einer Alphütte immer noch ein Wein genossen werden kann.
Dieses Vorhaben des schweizerischen Bundesamtes für Gesundheit zielt vielmehr auf eine andere Konsumentengruppe: Jugendliche, die sich am Wochenende mit alkohol eindecken und bis zur Besinnungslosigkeit betrinken. Diesen wird mit dieser geplanten Regelung zumindest die Beschaffung von Nachschub erschwert.
Bei der anhaltenden Hitze kommt der ein oder andere sicherlich schon mal ins Schwitzen, da wird schnell zum kühlen Getränk gegriffen. Doch Halt! Warme Getränke helfen bei Hitze besser als kalte Getränke, denn zu kalte Getränke regen die Wärmeproduktion des Körpers an und führen so zu vermehrtem Schwitzen! Also besser einen Früchtetee oder Mineralwasser bei Zimmertemperatur trinken als eine eiskalte Cola!
Insgesamt sollte darauf geachtet werden über den Tag verteilt genügend Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Ideal sind etwa 2,5 Liter.
Am Abend darf es dann auch gerne mal ein Glässchen Wein sein, allerdings zum Genuss und nicht als Durstlöscher, denn Alkohol und koffeiinhaltige Getränke sind nicht in die 2,5 Liter mit einzurechenen!
In diesem Jahr können sich die deutschen Winzer auf besonders zahlreichen Nachwuchs freuen, denn in Geisenheim haben dieses Jahr 142 Absolventen die FH verlassen – so viele wie noch nie zuvor. 97 von Ihnen haben die Fachrichtung Weinbau, Getränketechnologie sowie Internationale Weinwirtschaft besucht, die Übrigen andere Fachrichtungen.
Nun kann der deutsche Weinbau auf eine breite Riege erstklassig ausgebildeter Fachleute zurückgreifen und damit sicherlich an mancher Stelle noch besser werden.
Allen Absolventen viel Glück für die Zukunft!
Ein Artikel der Internationalen Ausgabe der NZZ berichtete kürzlich über die Preisentwicklung im Bordeaux. Fazit dieses Artikels: Die großen Weine des Bordeaux sind kein Genussmittel mehr, sondern ein reines Prestigeobjekt vergleichbar mit einem Gemälde von Picasso oder Rembrandt.
An anderer Stelle häufen sich Berichte und Diskussion, um Methoden wie die Verwendung von Holzchips, Schwefelzusatz etc. bei der Weinherstellung, die kaum einem Weintrinker entgeht.
Ist das wirklich alles was vom Wein geblieben ist? Ein Prestigeobjekt, eine Geldanlage, ein künstlich aufgepepptes Gebräu?
Fast jeder Weintrinker verbindet eine gewisse Romantik mit Wein oder einem Weinerlebnis. Egal ob es ich dabei um ein nettes Essen beim Italienr um die Ecke, ein Pciknick auf einer rot-weiß karrierten Decke, ein Winterabend vorm Kamin, ein Urlaubsabend in der Toskana oder der Provence, ein Candlelight Dinner oder ein anderes Erlebnis handelt, immer war ein gutes Glas Wein mit dabei und die Erinnerung an diesen Moment bereitet Vergnügen. Aber sind die Zeiten als man ganz gemütlich mit einem Gläschen Wein auf dem Sofa gesessen und einfach nur genossen hat nun vorbei, weil man pausenlos die Vernichtung einer Geldanlage verspürt oder sich fragt was man da bloß zu sich nimmt?
Diese Frage kann ganz deutlich mit Nein beantwortet werden, da es viele Winzer gibt, die sauberen, ehrlichen Wein erzeugen und das zu fairen Preisen. Auf der anderen Seite ist dies wohl eine Frage, die jeder für sich selbst beantworten muss, doch sind die Erinnerungen an die schönen Wein-Momente viel zu schön, als dass man die Finger vom Wein lassen sollte! Und wer noch nicht auf einen der besagten Momente zurückblicken kann, sollte tunlichst daran arbeiten!
Das Wetter regt ja nicht gerade dazu an, sich sommerlich zu fühlen – eher fühlt man sich zur Zeit wie im Herbst und in einem sehr verregneten dazu. Da sollte gestern wenigstens der Wein sommerlich sein – so kann man sich zumindest dem Gefühl hingeben, es sei Sommer, auch wenn es drausen gar nicht danach aussieht.
So haben wir uns gestern mit der sommerlichen leichten Cuvee “Caphenstein Weiß” des südoststeirischen Weingutes Winkler-Hermaden auf die Terasse gesetzt – was in einer Regenpause von ca. 50 Minuten sogar leidlich angenehm war.
Die leichte Cuvee aus Weißburgunder, Morillon, Grauburgunder und Riesling ließ die Gedanken gleich wieder um die schönen Sommertage auf den Terassen des zum Weingut Winkler-Hermaden gehörenden Schloßrestaurants und -hotels Schloß Kapfenstein kreisen.
Und ja, irgendwann wird das Wetter auch wieder besser, so daß es dann hoffentlich nicht mehr nur der Wein ist, der uns sommerlich fühlen lässt….