Bei deutschen Weinen ist der Kronkorken nur selten zu finden, in der Schweiz jedoch werden nicht wenige Weißweine mit dem Kronkorken verschlossen. Bei den deutschen Weintrinkern hat der Kronkorken, ähnlich wie der Schraubverschluss, ein recht schlechtes Image. Außerdem gibt es nur wenige Hersteller für die speziellen Flaschen, die für diese Verschlussvariante aus Edelstahl benötigt werden. Außerdem muss nach Ansicht von Winzern und Konsumenten eine Verschlusskappe den Kronkorken verdecken, da dieser Verschluss sonst zu billig aussehen würde. Die Vorteile dieser Verschlusstechnik liegen darin, dass die Kosten nicht zu hoch sind, die Flasche gut abgedichtet wird und leicht zu öffnen ist.
Eine oft verkannte Rebsorte ist der Traminer, egal ob als Gelber Traminer, Roter Traminer oder auch als Gewürztraminer. Egal in welcher Ausprägung, unterliegt der Traminer schon seit langen Jahren besonderen Trends, mal ist er gefragt, dann wieder völlig „out“. Doch von diesen Moden einmal abgesehen, handelt es sich beim Traminer um eine der ältesten bekannten Rebsorten überhaupt.
Traminer ist generell eine Rebsorte, die unheimlich viel Trinkfreude bereiten kann, denn sie bietet ein intensives Geschmackserlebnis mit ausgeprägten Aromen. Gut ausgebaute, kräftige Weine vertragen durchaus einige Jahre der Lagerung, ehe sie getrunken werden.
Inzwischen gibt es immer mehr Weinkenner, die die Vorzüge und Qualitäten dieser Sorte zu schätzen wissen und sich nicht von irgendwelchen Trends beeinflussen lassen. Sie schrecken nicht vor den Vorurteilen zurück, die besonders dem Gewürztraminer oft entgegengebracht werden, denn sie wissen, dass es zwar einige Zeit üblich war, diese Sorte lieblich auszubauen, doch haben sie längst erkannt, dass der trocken oder edelsüß gekelterte Gewürztraminer eine Delikatesse sein kann.
Zu einem gelungenen Picknick gehört ein Rotwein einfach dazu.
Das typische Bild: Eine rot-weiß karierte Decke, eine Flasche Rotwein, etwas Baguette und ein Stück Käse. So wenig Aufwand für ein großartiges Erlebnis!
Worauf also noch warten? Am nächsten lauen Sommerabend, einfach diese Utensilien zusammenpacken und ab nach draußen – und keine Angst, die Decke darf auch eine andere Farbe haben!
Nach einer neuen Studie befindet sich der französische Wein im Abwind. Das Forschungsstudio Crédoc fand heraus, dass der französische Wein sowohl in Frankreich selbst als auch im Ausland in den nächsten Jahren einen deutlichen Absatzrückgang erleben wird.
Zurückzuführen ist diese Flaute auf veränderte Lebensgewohnheiten der Franzosen selbst, die wie es scheint, seltener zum Wein greifen als noch vor einigen Jahren. Ein weiterer wichtiger Grund ist die Konkurrenz aus dem Ausland, denn immer mehr Weintrinker auf der ganzen Welt entdecken, dass es auch aus anderen Ländern hervorragende Tropfen gibt. Vor allem Weine aus Spanien, Australien und Amerika erfreuen sich auf dem internationalen Markt zunehmender Beliebtheit – auf Kosten der Franzosen.
Jetzt bleibt abzuwarten, wie die französischen Winzer auf diesen Trend reagieren.
Lange Jahre fristete Rosé ein Schattendasein, von niemandem wurde diese Weinart so richtig ernst genommen, weder von Winzern, noch von Weintrinkern. Doch diese Zeit scheint nun vorbei zu sein, denn auch in diesem Sommer ist ein deutlicher Trend hin zum Rosewein zu erkennen. Vorbei sind die Zeiten, in denen Rosé ein Ergebnis der Resteverwertung gewesen ist, denn immer mehr Winzer in Deutschland und auch in anderen Weinbauländern widmen sich diesem bisherigen Außenseiter voller Elan.
Damit wird auch das Image des Roséwein nachhaltig verändert, denn süßliche, oft charakterlose Weine gehören der Vergangenheit an, die Weine der neuen Generation überzeugen durch ihre Ausdrucksstärke, ihre Fruchtigkeit und ihre Würze, mit besonders steigender Tendenz Rosewein aus Tavel.
Also, in Zukunft öfter mal zum Rosé greifen!
Diesen Grundsatz sollte man sich im immer wieder ins Gedächtnis rufen, so denken wir zumindest immer wieder. Vor lauter Wein im Alltag kommt der Genuss eines guten Tropfens oft zu kurz. Zu oft steht das berufliche Interesse im Vordergrund, sodass die Lebensfreude beim Verkosten eher im Hintergrund steht. Doch jetzt im Sommer, da kommen auch wir hin und wieder dazu, uns mit einem gut gekühlten und leichten Weißwein am Abend auf die Terrasse setzen, die Zeitung lesen oder einfach den Blick über das Grün in der Umgebung schweifen lassen.
Der absolute Favorit für einen solchen Abend ist der „Caphenstein Weiß“ vom steirischen Weingut Winkler-Hermaden. In diesem Momenten wird uns wirklich ganz deutlich bewusst, dass Wein Lebensfreude ist!
Der Glaskorken bzw. Glasverschluss gilt inzwischen oft als der Heilsbringer in Sachen Weinverschlüsse, denn er sieht edel aus und stößt damit nur auf wenig bis gar keine Ablehnung bei Weintrinkern. Wichtiger noch, der Glaskorken ist für den Weinfreund leicht handzuhaben und dichtet die Flasche sehr gut ab, außerdem kann er wieder auf die Flasche aufgesetzt werden und ermöglich so eine problemlose Widerverschließbarkeit der Flasche. Der Nachteil dieser Verschlussvariante liegt darin, dass es bisher lediglich einen einzigen Hersteller gibt und der Preis mit 50 Cent pro Stück relativ hoch liegt. Sorge bereitet die Dichtungsmasse aus Kunststoff, da bisher noch nicht geklärt ist, welche Auswirkungen sie bei längerer Lagerung auf den Wein hat.