Auf den ersten Blick mag sich das seltsam anhören, denkt man doch gewöhnlich, dass in der deutschen Hauptstadt lediglich Wein konsumiert, aber sicher nicht erzeugt wird. Doch da liegt man falsch, denn Berlin ist ein historisches Weinbaugebiet, in dem schon im Mittelalter Wein gekeltert wurde – große Berühmtheit erlangten die Tropfen aus dieser Region allerdings nie. 1970 wurde diese Weinbautradition wieder entdeckt und in Kreuzberg wurden erneut Reben kultiviert. Noch heute wächst am Kreuzberg in Berlin der „Kreuz Neroberger“. Inzwischen hat sich der Weinbau über verschiedene Stadtteile ausgeweitet, so stehen heute zum Beispiel Reben in der Nordkurve im Stadion Wilmersdorf. Hier wird seit Mitte der 1980er Jahre die „Wilmersdorfer Rheingauperle“ erzeugt.
Es werden zwar eher geringe Mengen produziert, aber immerhin, Berlin ist wirklich eine Weinstadt.
Wie hier zu lesen ist, schrecken die Einwohner von Nordamerika vor gar nichts zurück oder wie sonst ist zu erklären, dass es bald Wein in Plastikflaschen zu kaufen geben wird? Zum Glück scheint dieses Vorhaben zunächst auf die USA beschränkt zu bleiben.
Einziger Vorteil, den ich bei dieser Umstellung erkennen kann, ist die größere Umweltfreundlichkeit der PET-Flasche gegenüber der Glasflasche. Immerhin ist PET leichter als Glas und sorgt so beim Transport für weniger CO2-Emmission. Aber sollte man da nicht lieber an anderer Stelle auf den Umweltschutz achten?!
Um eine herrliche Komposition aus Wein und Musik zu genießen, muss man nicht immer ins Konzert oder zu einem anderen Event gehen, sondern kann es sich auch in den heimischen vier Wänden gemütlich machen. Eine gute eigene Musikauswahl sowie ein gut bestückter Weinkeller sind allerdings die Voraussetzung für ein solches Erlebnis zu Hause.
Zum Grünen Veltliner macht sich klassische Musik von Franz Schubert oder Mozart sowie ein Wiener Walzer sehr gut, während zu einem Cabertnet Sauvignon oder Syrah aus Kalifornien besonders die Rolling Stones passen. Zu einem italienischen Rotwein genießt man laut Klischee italienische Arien, aber Klischee hin oder her, die Verbindung passt einfach!
Bereits die Überschrift dieses Beitrags wird den ein oder anderen stutzig gemacht haben – Wein aus Tansania? Wo liegt Tansania überhaupt und was für Wein gibt es dort?
Die erste Frage ist leicht beantwortet: Tansania liegt in Ostafrika, am Indischen Ozean. Nachbarländer von Tansania sind Kenia, Uganda, Ruanda, Burundi, Kongo, Sambia, Malawi und Mosambik.
Seit einiger Zeit wird in diesem afrikanischen Staat Wein kultiviert. Ende der 1990er Jahre betrug die Rebfläche ca. 3000 Hektar.
Rebsorten, die in Tansania kultiviert werden sind unter anderem Sirah, Marzemino, Aglianico und Teroldego.
Exportiert wird bisher kaum, der Großteil der Produktion geht in die Touristenregionen des Landes.
Weine aus Osteuropa befinden sich definitiv im Aufwind und damit sind nicht die unsäglichen Pappkartons aus den deutschen Discounter gemeint, die Verschnitte von Weinen aus verschiedenen Ländern der EU enthalten, sondern vielmehr die Erzeugnisse von engagierten Winzern aus Ländern wie Rumänien, Serbien, Mazedonien, Slowenien, Ukraine und Bulgarien.
Die Weingesetzgebung in Slowenien, Rumänien und Bulgarien ist bereits dem EU-Recht angeglichen worden und auch die Regelungen in den anderen Ländern werden überarbeitet. Abseits von den gesetzlichen Regelungen erkennen immer mehr Winzer in Osteuropa das Potential, das in ihren Reben steckt. Sie pflegen ihre Weingärten mit größter Sorgfalt und widmen sämtlichen Abläufen im Keller größte Aufmerksamkeit.
Noch sind qualitativ hochwertige Weine aus Osteuropa in den deutschen Weinregalen eher selten zu finden, doch mit Sicherheit wird sich dieser Umstand schon in wenigen Jahren ändern.
Fast jeder Weinliebhaber stand schon einmal vor dem Problem, dass er nicht wusste, bei welcher Temperatur welcher Wein serviert werden soll oder hat sich gar überhaupt keine Gedanken über die Weintemperatur gemacht und einfach eine Flasche aus dem Keller geholt, sie geöffnet und serviert. Dieses Vorgehen kann natürlich gut gehen, aber häufig kommt es vor, dass ein Wein schon ein gewisses Temperaturspektrum benötigt, um seine volle Aromatik zeigen zu können. Ist ein Wein zu kalt oder zu warm, kann er in vielen Fällen nur einen Teil seiner Aromen zeigen.
Aus diesem Grund gibt es eine Faustregel, an der sich jeder orientieren kann, um einen perfekt temperierten Wein servieren zu können.
6-8°C bei Schaumwein
8-10°C bei Weißweinen und süßen Weinen
10-14°C bei Roseweinen
14-16°C bei leichten Rotweinen
16-20°C bei Rotweinen
Selbstverständlich muss kein Wein exakt bei der hier angegebenen Temperatur serviert werden, sollte aber beim Genuss etwa in dem angegebenen Bereich liegen.
Wichtige Hilfsmittel für Weißweine und Roseweine sind Weinkühler, damit der nicht während des Genusses zu warm wird und das zweite Glas nicht mehr so richtig schmeckt.