Ausschlaggebende Gründe für den Kauf von Bioweinen sind die eigene Gesundheit sowie das Umweltbewusstsein – dies hat eine Umfrage im Auftrag der ProWein ergeben. Demnach sind den Konsumenten diese beiden Gründe etwa gleich wichtig (Gesundheit 75%, Umwelt 74%).
Der Geschmack scheint Nebensache zu sein, denn nur 40% der Befragten gaben an, ökologisch erzeugte Weine aus Gründen des Geschmacks zu kaufen.
Nicht nur Besucher des US-Staates Washington schütteln verwundert den Kopf, wenn sie erfahren, dass Washington unter den weinerzeugenden Staaten der USA an zweiter Stelle rangiert und dementsprechend nur hinter dem Weingiganten Kalifornien zurückstecken muss.
In Europa werden zwar Weine aus den USA und generell aus Übersee immer bekannter und beliebter, doch häufig achten Konsumenten nicht auf das Herkunftsland (Diskounter) oder es wird automatisch zu einem Wein aus bekannten Gefilden, wie zum Beispiel Kalifornien, Chile oder Argentinien gegriffen. Doch wer beim nächsten Weinkauf die Augen offen hält, wird sicherlich den einen oder anderen Tropfen aus Washington finden.
Der Staat an der Westküste der USA bietet ideale klimatische Bedingungen für den Weinbau, vor allem im Columbia Valley, wo über 90% der Rebflächen von Washington liegen. Kultiviert werden in erster Linie europäische Sorten, allen voran Chardonnay, Cabernet Sauvignon und Merlot. Deutlich mehr Fläche als eine der drei genannten Sorten nimmt allerdings die Concord-Rebe ein, die für die Erzeugung von Tafeltrauben und Traubensaft verwendet wird.
Hier geht es heute einmal nicht um die Verpackung, jedenfalls nicht so ganz, sondern vielmehr um die generelle Dareichungsform von Wein.
Denn Wein gibt es auch als Instant-Getränk, also als Pulver, das sich in Wasser eingerührt auflöst. Verpackt ist dieses Pulver in kleinen Tütchen, daher auch der Titel des heutigen Beitrags.
Tja, ob das nun ein Genuss oder eher ein Scherzartikel ist, bleibt an dieser Stelle dahingestellt, zum Selbstversuch hat bisher der Mut gefehlt.
Zielgruppe dieses Weins aus der Tüte sind in erster Linie Wanderer und andere Outdoorsportler, die nach vollbrachter Leistung gerne ein Gläschen Wein trinken möchten, aber in ihrem Gepäck keinen Platz für eine Flasche hatten oder ihnen diese schlicht zu schwer bzw. zerbrechlich war.
Tja, was soll man da noch sagen?
Umfragen haben ergeben, dass für jeden zehnten Deutschen täglich Bier oder Wein auf dem Speiseplan stehen, wobei besonders dem Bier zugesprochen wird, Wein liegt in der Beliebtheitsskala mit 39% auf dem zweiten Platz.
18% der Deutschen leben sogar abstinent, verzichten folglich vollständig auf Alkohol.
Ab dem Wintersemester 2009/10 soll es einen dualen Studiengang Weinbau und Önologie geben, bei dem neben dem Studium eine praktische Ausbildung absolviert wird. Eingeführt wird dieser Studiengang zunächst nur an der Fachhochschule in Ludwigshafen in Rheinland-Pfalz. Wenn sich Erfolge einstellen bzw. die Nachfrage vorhanden ist, ist nicht auszuschließen, dass es auch an anderen Orten eine derartige Ausbildung geben wird. Ab Februar 2009, können sich Interessenten an der Fachhochschule in Ludwigshafen für diesen neuen Studiengang bewerben.
Vorteil der dualen Ausbildung ist, dass neben der Arbeit in Keller und Weinberg auch Marketinstrategien, Personalmanagement und Betriebsführung wichtige Aspekte der Ausbildung sind.
Nicht mehr ganz frisch, aber dafür kein bisschen weniger seltsam mutet die Meldung an, die Zukunft des Weines könnte in der Aluflasche liegen.
Sicherlich, von dem Gedanken, dass Wein auf immer und ewig in der Glasflasche mit Naturkorken daherkommt, muss man sich langsam verabschieden und zumindest beim Verschluss gibt es bisher ja auch interessante und elegante Alternativen, zum Beispiel den Glaskorken. Zugegeben, auch bei der Verpackung gibt es schon seit Jahren Alternativen zur Glasflasche, nur waren Pappkarton und Plastikanister nicht unbedingt salonfähig und beinhalteten vor allem eher Fusel als guten Wein, sodass sie sich bisher im großen Rahmen nicht durchzusetzen vermochten.
Noch ist es unvorstellbar, dass der Kellner in einem edlen Restaurant zum Essen einen Getränkekarton mit Chardonnay oder Pinot Noir öffnet. Doch dies wird nicht ewig so bleiben, zu groß ist der Druck aus dem umwelttechnischen, finanziellen und wirtschaftlichen Bereich. So geht die Suche nach Alternativen weiter. Warum also nicht Aluminium?
Die ersten Weine in der Aluflasche gibt es bereits. Sie werden als besonders hip und trendy vermarktet, haben also ganz eindeutig eine recht junge Zielgruppe, doch dies ist sicherlich nur ein erster Schritt!