Weinmischgetränke, Prosecco und Wein aus der Dose und Wein im Tetrapack sind nur einige Auswüchse der letzten Jahre, steht uns nun auch noch Wein aus der Plastikflasche bevor?
Wenn es nach einem Hersteller für PET-Flaschen geht, gehört dieses Szenario bald der Realität an. Die unzerbrechliche Verpackung für Weißwein, Rotwein und Rosewein hat die Firma aus dem Kreis Mayen-Koblenz bereits in ihr Sortiment aufgenommen. Jetzt ist nur noch fraglich, wann die ersten Winzer dieses Angebot annehmen.
Fraglich ist bei der Plastikflasche allerdings, wie sie sich auf den Lagerungsprozess des Weines auswirkt.
Deutschlands nördlichstes Bundesland ist jetzt offiziell ein Weinbauland. Was seltsam klingt ist in der Nähe von Plön Wirklichkeit geworden. Im Ort Grebin, unweit von Plön in Schleswig-Holstein, wurden die ersten Reben für den professionellen Weinbau gesetzt.
2010/11 soll der erste Weißwein aus Schleswig-Holstein auf den Markt kommen.
Da sich die Klimazonen immer weiter verschieben, ist dieses Ansinnen keine bloße Spielerei, sondern durchaus ein Experiment mit Zukunft.
Zukünftig darf das Wort “bekömmlich” nicht mehr in Zusammenhang mit Wein verwendet werden, zumindest nicht was die Beschriftung des Etiketts und die Werbung angeht.
Begründet wird dieses Verbot, damit, dass die Bezeichnung “bekömmlich” einen postivien Bezug zum Thema Gesundheit herstellen würde und eine gesundheitsfördernde Wirkung bei einem alkoholischen Getränk nicht der Fall sei.
Hm, nur seltsam, das vor allem Rotwein immer wieder eine gesundheitsfördernde Wirkung nachgesagt wird…
Zur Zeit gibt es in Deutschland eine Promillegrenze von 0,5. Wer unter diesem Wert bleibt, darf sich ohne Gewissensbisse oder rechtliche Konsequenzen ans Steuer seines Autos setzen.
Nun hat sich die Bundedrogenbeauftragte Sabine Bätzing vorgewagt und von einer 0,3 Promillegrenze gesprochen. Dieses Vorstoß zieht heftige Reaktionen nach sich, so fürchtet Weinbaupräsident der Nahe-Winzer eine Kriminalisierung all derjenigen, die zum Essen ein Glas Wein genießen möchten, da Frau Bätzing eigentlich auf die 0 Promillegrenze abzielte.
Warten wir es doch einfach ab!
Nicht mehr lang und es wird den ersten Wein aus Bamberg geben.
Auf der Südseite des michaelsberges in Bamberg wurden die ersten Reben gesetzt. Bis zur Landesgartenschau 2012 soll es soweit sein, dass der erste Tropfen ausgeschenkt werden kann.
Wer sich auf dem Alexanderplatz in Berlin mit einem Glas Wein oder einer Flasche Bier erwischen lässt, muss mit Konsequenzen rechnen, denn seit Kurzem ist der öffentliche Genuss von Alkohol auf diesem Platz in der Hauptstadt verboten.
Damit reihen sich die Berliner in die langsam wachsende Schlange der Alkoholverbote in Deutschland ein. Auch Stuttgart will demnächst nachziehen und den Verkauf von Alkohol einschränken. In der schwäbischen Metropole soll der Verkauf von Wein, Bier und anderen Alkoholischen Getränken zwischen 22:00 und 5:00 in Geschäften, Kiosken, Tankstellen etc. verboten werden. In dieser Zeitspanne sollen lediglich gastronomische Einrichtungen Alkohol ausschenken dürfen.
Was wird mit diesem Alkoholverbot eigentlich bezweckt?
In erster Linie sollen Jugendliche vor zu viel Alkohol geschützt werden. Doch ist ein Verkaufsverbot bzw. die Sperrung einer Örtlichkeit in diesem Sinne sinnvoll? Schließlich kann man vorsorgen und sich rechtzeitig mit Wein & Co eindecken und wenn es auf Platz A nicht erlaubt ist zu trinken, zieht man halt nach B weiter.
Tja, die Politik hat wenigstens irgendwas getan…