Haben wir bald Zustände wie im amerikanischen Weinbau, wo dem Wein Holzchips, künstliche Aromen etc. beigefügt werden können, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen und die strengen deutschen Vorschriften nicht gelten?
Wenn das geplante Weinhandelsabkommen zwischen den USA und der EU zu Stande kommt, könnte dies geschehen. Zwar nicht in der Form, dass deutsche Winzer zu genannten Methoden greifen, aber dass die Weinregale mit derartigen Weinen, die bisher bei uns nicht zugelassen waren, überschwemmt werden. Und das Beste: Der Verbraucher wird es allein an der Flasche nicht erkennen können, ob der gewünschte Wein auf traditionelle oder industrielle Weise erzeugt wurde, da auf dem Etikett keine Angaben darüber zu finden sind.
Na dann Porst!
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« Wein in Dosen – Qualitätskontrolle »
Hi,
wer sagt denn, daß wir nicht schon längst Holzchip-Weine haben? Weißt Du was für ein unverkrampftes Verhältnis Italiener und Spanier z. B. zu Konservierungsstoffen, Panscherei und Umettikettieren haben?
Ich halte das zwar auch nicht für gut, aber wenn ein großer Teil der Leute das kauft werden die damit auch nicht aufhören.
Die Amis können m. E. nichts was einem Europäischen Weinbauern nicht auch bekannt wäre (nur daß die guten Winzer hier davon zum Glück – noch – Abstand nehmen)
Nachdenklicher Gruß,
Felix
Kommentar: Felix Franke – 13. Mai 2006 @ 08:43