Noch vor einigen Jahren, stellten sich mir bei der bloßen Erwähnung eines Bio-Weines die Nackenhaare hoch, handelte es sich doch meist um untrinkbares Gesöff, das die Bezeichnung „Wein“ nicht verdient hatte. Doch diese Zeiten sind inzwischen zum Glück vorbei! Immer mehr renommierte Winzer wenden sich dem ökologischen Weinbau zu und präsentieren hervorragende Ergebnisse. Dieser Trend lässt wirklich hoffen, dass in Zukunft Bio und Qualität im Weinbau Hand in Hand gehen werden.
Dass Bio-Weine noch immer einen recht schlechten Ruf haben, liegt an den Anfangssünden einiger experimentierfreudiger Weinbauern, die vermutlich auch aus konventionell angebauten Trauben keine Spitzenweine gekeltert hätten. Die wirklich großen Winzer hielten zunächst Abstand vom ökologischen Landbau und konnten dementsprechend auch keine guten Bio-Weine auf den Markt bringen. Dies ändert sich seit einiger Zeit und stimmt hoffnungsvoll.
Neben der vollständigen Umstellung auf Bio-Weine gibt es auch Winzer, die weiterhin experimentieren und nach einer verträglichen Mischung zwischen beiden Extremen suchen. In diesem Zusammenhang werden viele in Vergessenheit geratene Möglichkeiten der Weingartenpflege wiederbelebt. Sicherlich ist diese Entwicklung noch längst nicht abgeschlossen.
Es bleibt abzuwarten welche Entwicklung Bio-Weine in Zukunft nehmen werden, man darf gespannt sein!
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