Schon vor einer Weile erzählte mir eine Bekannte von einer Straußwirtschaft, in der Geschichte lebendig wird und als nun die Mainzer Allgemeine quasi mit dem Zaunpfahl winkte, da konnte ich nicht mehr umhin, mich mal genauer über diese Straußwirtschaft bzw. das Weingut zu informieren. Hört sich gut, so viel schon mal vorweg!
In Dexheim, einem kleinen Örtchen bei Nierstein, hat sich der Winzer Gerhard Blödel gedacht, warum nicht seine beide Leidenschaften, den Wein und die Archäologie miteinander kombinieren?
Heraugekommen ist dabei Beachtliches: In der Weinprobierstube und Straußwirtschaft werden original Fundstücke aus der Gegend rund um Dexheim aus der Zeit der Kelten, Römer und Franken ausgestellt. Besonders die Römer genießen die Aufmerksamkeit des Winzers, schließlich haben diese den Wein mit an den Rhein gebracht. So ist es auch nicht verwunderlich, dass es im Weingut Historic immer wieder Veranstaltungen rund um die Römer gibt.
Ich denke, vorbeischauen lohnt sich, entweder hier oder direkt in Dexheim, denn geöffnet ist die Straußwirtschaft vom 15.04.05 bis zum 12.06.05 immer freitags von 18-23 Uhr, samstags von 15-23 Uhr und an Sonn- und Feiertagen von 15-22 Uhr.
Ein paar Tage und einen neuen Papst später bin ich aus der Schweiz zurück.
Das Wetter war bis auf gestern grausig, Regen, Schnee und pausenlos Nebel… nichts zu sehen von Landschaft oder gar Frühling.
Gestern allerdings strahlender Sonnenschein, blauer Himmel und schneebedeckte Gipfel so weit das Auge reichte – ein Traum in weiß gewissermaßen.
Einigermaßen hat ja auch meine Tätigkeit hier im Blog hingehauen, zwar nicht täglich, aber für ein paar kurze Artikel zu den angekündigten Rubriken hat es immerhin gereicht.
In den nächsten Tagen wird es ganz sicher wieder regelmäßig weitergehen.
Freue mich schon!
Morgen geht es für eine Woche in die Schweiz, ein bisschen die Seele baumeln lassen, das Berner Oberland erkunden und hoffentlich das ein oder andere arbeiten (was man im Urlaub halt so schaffen kann).
Leider weiß ich noch nicht wie es in der nächsten Woche um meinen Zugang zum Internet bestellt sein wird, sodass ich noch keine Aussagen über meine Aktivitäten hier im Blogg treffen kann. Ich werde versuchen es weiterzuführen und schließlich lebt man in der Schweiz zwar zwischen Bergen aber nicht hinter dem Mond, sodass es irgendwo eine Verbindung ins Netz geben wird und die noch zaghaften Wiederbelebungsversuche dieses Bloggs nicht gleich wieder versanden (müssen).
Nach langer langer Pause geht es hier nun endlich weiter. Ich hoffe, wir werden in Zukunft regelmäßig dafür sorgen können, unsere Leserschaft mit interessanten, informativen oder auch kuriosen Beiträgen zu versorgen.
In den vergangenen Tagen haben wir uns intensiv mit einem neuen Konzept beschäftigt und dabei kräftig Ideen gesammelt. Und heute ist es endlich so weit – es geht los!
Dazu möchte ich kurz das neue Konzept vorstellen. Neben aktuellen Meldungen rund um den Wein wird es in Zukunft regelmäßig wiederkehrende Rubriken geben.
Nach bisherigem Stand der Dinge werden es drei Rubriken sein:
1. Rezepte zum Wein
2. Bücher zu, über, von und mit Wein
3. Weinstraßen in aller Welt
Soweit es möglich ist, soll jede Rubrik einmal wöchentlich bedient werden.
Wir hoffen, dieses Konzept lässt sich auch wirklich umsetzen und vor allem wünschen wir allen Lesern viel Spaß!
Mit Investitionen in Millionenhöhe soll der Riesling im fernen Osten populär gemacht werden meldet jetzt winzer.de
Vollkommen überraschend wurde die über dreistündige Weindokumentation “Mondovino” des amerikanischen Regisseurs Jonatahn Nossiter in der Kategorie “Bester abendfüllender Film” aufgenommen.
Hauptkonkurrenten dürften “Fahrenheit 911″ von Michael Moore und “The Ladykillers” von Joel und Ethan Coen sein.
Ausführliche Infos gibt es auf der offiziellen Seite der Filmfestspiele von Cannes
Nun ist es also soweit. Die, vor allem unter Jugendlichen so beliebten AlcoPops werden ab dem 1. Juli mit 84 cent pro Flasche extra besteurt.
Daraus erhofft sich die Bundesregierung eine positive Wirkung auf das Trinkverhalten von Jugendlichen, die nun weniger Alkohol trinken sollen.
Gleichzeitig wurden wochenlang die Hersteller der Alcopops verteufelt, für ihr “diabolische” Erfindung, die Kids zu Alkis macht….
Mit erscheint es so, als ginge hier mal wieder eine Lösungsidee unserer Bundesregierung weit am eigentlichen Problem vorbei.
Nicht die reine Existenz von Alcopops deren Preis oder die Hersteller sind für das Trinkverhalten von Jugendlichen verantwortlich…..denn die Jugendlichen und Kids müssen ja erst einmal an die Alcopops rankommen. Und das geschieht nur durch die Verkäufer der Produkte, wie Supermärkte, Trinkhallen, Gaststätten etc.
Der Verkauf von Alcopops an Jugendliche unter 18 Jahren ist von je her verboten. Wenn sich aber daran kein Verkäufer hält, dann kann auch keine Steuer etwas bringen. Wer sich nun die Alcopops nicht mehr leisten kann wird zu anderen Getränken abwandern, häufig sicherlich sogar zu härteren Alkoholika….weil es auch diese nahezu an jeder Verkaufsstelle für Jugendliche problemlos zu erwerben gibt.
Das war schon immer so, und seien wir einmal ehrlich, auch wir als Jugendliche haben uns früher darüber gefreut und unsere Parties gefeiert. Das wird auch immer so bleiben, wenn man nicht endlich einmal einen wirklich sinnvollen Schritt zur Lösung dieses Problems geht.
Dies müssten eindeutig härtere Strafen für diejenigen sein, die es Kids und Jugendlichen ermöglichen härtere Alkoholika zu erwerben. Möglichkeiten dazu gäbe es viele. Z.b. könnte man Geschäften zund Gaststätten, die sich nicht an die Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes halten, wie z.B. in England üblich, Verkaufs -und Ausschanklizenzen für Alkohol entziehen, sowie Erwachsene und ältere Jugendliche, die Minderjährige mit Alkohol versorgen deutlich härtr bestrafen. Ich bin der Meinung, daß dies Schritte wären, die um ein vielfaches sinnvoller und wirkungsvoller wären.
Ganz ehrlich muß ich auch gestehen, daß mcih die Alcopops-Steuer auch persönlich stört. Ich bin alt genug, diese zu trinken und mag auch die ein oder andere Sorte von Alcopops ab und an mal trinken. Warum sollen Menschen wie ich, die diese Produkte legal erwerben von einer neuen Strafsteuer getorffen werden.
Wir werden uns aber wohl damit abfinden müssen, daß wir auf wirklich sinnvolle Gesetze so lange warten dürfen, bis die Regierung einmal den Glauben daran ablegt, alle Probleme über den Geldbeutel der Menschen regulieren zu können (wie z.B. auch schon bei Ökosteuer und Dosenpfand geschehen) an statt sich einmal Gedanken über wirklich vernünftige und den eigentlichen Kern der Probleme angreufende Gesetze zu machen.
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Immer wieder heiß diskutiert und deshalb hier noch ein Artikel zum Thema Wein und Gesundheit….
diesmal beim Main-Rheiner
Amerikanische Forscher haben nun herausgefunden, daß generell der mäßige Genuß von Alkohol das Risiko von Herzattacken mindert.
Einen interessanten und ausführlichen Artikel hierzu findet man beim Wine Spectator.
Wie Wein-Plus meldet, hat eine englische Firma ein Präparat entwickelt, daß vor dem Kater am morgen danach schützen soll…..nja, ob wirkt?…wer guten Wein trinkt sollte doch eigentlich sowieso kein Kopfweh davon bekommen!