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	<title>Wein Blog &#187; Rebsorten</title>
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	<description>Die Welt der Weine - alles rund um Wein im Blog</description>
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		<title>WSET: Die erste Verkostung, Teil 2: Aromatische Weine</title>
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		<pubDate>Tue, 03 May 2011 15:58:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Schneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Argentinischer Wein]]></category>
		<category><![CDATA[Der Weg zum Weinakademiker]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Begriff &#8220;aromatische Weine&#8221; ist natürlich dehnbar, auch ein Riesling ist aromatisch, ein Chardonnay wohl nicht &#8211; aber wir haben ihn zur Abgrenzung des Blocks Traminer / Torrontes verwendet, weil diese Rebsorten (u.a.) noch einmal als besonders würzig-aromatisch hervortreten. Wie im vorletzten Artikel schon angekündigt, zeigte der Abend aber auch gleich das erste Missgeschick. Nach [...]]]></description>
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<p>Der Begriff &#8220;aromatische Weine&#8221; ist natürlich dehnbar, auch ein Riesling ist aromatisch, ein Chardonnay wohl nicht &#8211; aber wir haben ihn zur Abgrenzung des Blocks Traminer / Torrontes verwendet, weil diese Rebsorten (u.a.) noch einmal als besonders würzig-aromatisch hervortreten.<br />
<span id="more-478"></span></p>
<p><a style="float: right; margin: 5px;" href="http://www.ps-wein.de/shop/media/wein-bilder/weinverkostung-aufbau.jpg" target="_blank"><img class=" " title="Weinverkostung" src="http://www.ps-wein.de/shop/media/wein-bilder/weinverkostung-aufbau.jpg" alt="Das Setting unserer Weinverkostung" width="450px" /></a>Wie im <a title="WSET: Die erste Verkostung, Teil 1: Sauvignon Blanc" href="http://www.ps-wein.de/weinblog/wset-die-erste-verkostung-teil-1-sauvignon-blanc/">vorletzten Artikel</a> schon angekündigt, zeigte der Abend aber auch gleich das erste Missgeschick. Nach einer ca. einstündigen Pause, um Gaumen und Nase Erholung zu geben &#8211; wir hatten ja zuvor die Sauvignon Blancs verkostet &#8211; mit einem kleinen Imbiss &#8211; Brot, Butter, dezent Beläge, um den Gaumen nicht zu irritieren, gingen wir an die <a href="http://www.ps-wein.de/shop/rebsorten/gewuerztraminer-traminer.html" target="_blank">Traminer</a> und den <a href="http://www.ps-wein.de/shop/weinbaulander/rebsorte1-torrontes.html" target="_blank">Torrontes</a> heran &#8211; so dachten wir zumindest.<br />
Die Weine waren natürlich schön in Hülsen verpackt, um unvoreingenommen verkosten zu können &#8230; so kamen die ersten beiden Weine zufällig ausgewählt auf den Tisch, eindeutig als Traminer zu erkennen. Dann kam der Dritte. Nein, das war kein Traminer &#8211; nun trinken wir nicht so häufig Torrontes, aber das konnten wir doch erkennen, das sich in der Flasche kein Wein dieser Rebsorte befinden konnte. Es zeigte sich ein Bild, ein Wein, der einfach nicht in dieses Spektrum passen wollte und der sich &#8211; wegen der sehr aromatischen Weine davor &#8211; fast geschmacklos zeigte und somit nicht seriös verkostet werden konnte, weil er einfach nicht zu dieser Reihe gehörte. Wie dieser Wein (es war ein Muscadet Sevre et Maine sur lie, den wir eigentlich in den Block &#8220;Sonstige Weißweine&#8221; eingeordnet hatten, wo er dann doch auch noch seine korrekte Würdigung erfahren wird) den Weg von der Klimazelle im <a href="http://www.ps-wein.de/shop/sonstige-produkte/datavino-weinkelllerverwaltung.html" target="_blank">Weinkeller</a> in den Kühlschrank in der Küche gefunden hatte können wir am Ende nicht mehr sagen, jedenfalls ließ er einen eigentlich für die Verkostung vorgesehenen Traminer einsam und verlassen dort zurück, sodass am Ende statt der geplanten 5 nur noch 4 Weine verkostet wurden, die ich im Folgenden vorstellen möchte:</p>
<p>1. Gewürztraminer, Eugen Spindler, Pfalz, Deutschland 2008<br />
Im Glas ist der Wein klar, von Mittlerem goldgelb.<br />
Die Nase ist sauber und sehr ausgeprägt mit Aromen nach süßen Früchten, nach <a href="http://www.ps-wein.de/shop/catalogsearch/result/?q=AromaErdbeere" target="_blank">Erdbeeren</a>, <a href="http://www.ps-wein.de/shop/catalogsearch/result/?q=AromaGrueneFeige" target="_blank">grüner Feige</a> und einer deutlichen <a href="/shop/catalogsearch/result/?q=AromaGewuerz" target="_blank">Würznote</a>.<br />
Auf der Zunge zeigt sich der Wein an der Grenze zu halbtrocken, mit aber dennoch überraschender Säure, die im mittleren Bereich liegt und mittlerem Körper. Die Aromen der Nase werden im Mund durch andere ersetzt. Es zeigen sich <a href="/shop/catalogsearch/result/?q=AromaOrangenzesten" target="_blank">Orangenzesten</a>, <a href="/shop/catalogsearch/result/?q=AromaGrapefruit" target="_blank">Grapefruit</a>, etwas <a href="/shop/catalogsearch/result/?q=AromaWeisserPfeffer" target="_blank">weißer Pfeffer</a> und eine &#8211; angenehme &#8211; Bitternote, die vor allem im langen Abgang deutlich hängen bleibt.<br />
Alles in allem ein &#8211; vor allem in Hinblick auf seinen günstigen Preis &#8211; guter Gewürztraminer.</p>
<p>2. Klöcher Gewürztraminer &#8220;Roter Berg&#8221;, Weingut Müller, Steiermark, Österreich 2008<br />
Vorab: der Wein bestätigt erneut, warum er bei der <a title="Zwei Vertreter des Weinhandel Weisbrod &amp; Bath in der Jury bei der Traminer-Challenge 2010 von FAFGA &amp; Tiroler Sommelierverein" href="http://www.ps-wein.de/weinblog/traminer-challenge-2010/" target="_blank">Traminer-Challenge von Fafga und Tiroler Sommelier Verein auf Schloss Kapfenstein</a> (erste von drei Etappen), bei der auch meine Frau und ich in der Jury saßen, den ersten Platz belegt hat.<br />
Im Glas ist er klar und von blassem zitronengelb.<br />
Die Nase ist sauber, angenehm dezent und rund. Im Vordergrund stehen Orangenzesten und der für die Traminer aus Klöch so typische <a href="shop/catalogsearch/result/?q=AromaRosenblueten" target="_blank">Rosenduft</a>. Hinzu kommen <a href="/shop/catalogsearch/result/?q=AromaPfirsich" target="_blank">Pfirsiche</a> und <a href="/shop/catalogsearch/result/?q=AromaNektarine" target="_blank">Nektarinen</a>. Einen sehr angenehmen Kontrast bilden <a href="/shop/catalogsearch/result/?q=AromaMineral" target="_blank">mineralische</a> Eindrücke und leichter <a href="/shop/catalogsearch/result/?q=AromaTabak" target="_blank">Tabakduft</a>.<br />
Auf der Zunge seit sich der Wein frisch, leicht moussierend, halbtrocken und mit geringer Säure. Der Körper ist mittel bis kräftig.<br />
Der Wein zeigt eine gewisse Würze, nach <a href="/shop/catalogsearch/result/?q=AromaMuskatnuss" target="_blank">Muskatnuss</a> und etwas Pfeffer, in Kombination mit sehr schönen Bitternoten wie von englischer Orangenmarmelade, in der noch Zesten vorhanden sind. Hinzu treten etwas Feige und Anklänge an <a href="/shop/catalogsearch/result/?q=AromaExotischeFruechte" target="_blank">exotische Früchte</a>.<br />
Der Abgang ist lang.<br />
Ein sehr guter, wenn nicht gar hervorragender Wein.</p>
<p>3. <a href="http://www.ps-wein.de/shop/gewurztraminer-elsass-hugel-and-fils.html" target="_blank">Gewürztraminer &#8220;Hugel&#8221;, Hugel &amp; Fils, Elsass, Frankreich 2008</a><br />
Der <a href="http://www.ps-wein.de/shop/weinbaulander/frankreich/elsass.html" target="_blank">Wein aus dem Elsass</a> ist klar, blass, strohgelb, fast wässrig in der Farbe.<br />
Dem dünnen Eindruck im Glas folgt aber eine überraschend ausgeprägte Nase. In der sehr sauberen Aromatik zeigt sich neben einer ausgeprägten Mineralik auch der Duft von Blüten und Bitternoten nach Grapefruit.<br />
Im fast schon halbtrockenen Geschmack, der eine geringe Säure aufweist, finden sich neben den Noten aus der Nase auch ein Eindruck nach kandierten Rosenblättern, nach <a href="/shop/catalogsearch/result/?q=AromaRoterApfel" target="_blank">rotem Apfel</a> und <a href="/shop/catalogsearch/result/?q=AromaPassionsfrucht" target="_blank">Passionsfrucht</a>. Deutlich hervor tritt auch hier wieder die Grapefruit-Note, die den vollen Körper des Weines bestimmt.<br />
Die Aromen zeigen sich aber schwer zu greifen es könnte noch viel mehr da sein, was man nicht so recht zu isolieren mag, was den Wein aber insgesamt zu einem finessenreichen Erlebnis werden lässt.<br />
Der Abgang ist mittel und vor allem von den Bitternoten bestimmt, sehr angenehm.<br />
Alles in allem ein sehr guter Vertreter seiner Art!</p>
<p>4. <a href="http://www.ps-wein.de/shop/torrontes-valle-cafayate-michel-torino.html" target="_blank">Torrontes de Cafayate, Michel Torino, Cafayate Valley, Argentinien 2010</a><br />
Die Rebsorte Torrontes (oder genauer Torrontés Riojano &#8211; nicht zu verwechseln mit der in Spanien zum Beispiel in Montilla-Moriles oder <a href="http://www.ps-wein.de/shop/weinbaulander/spanien/rias-baixas.html" target="_blank">Rias Baixas</a> vorkommenden Rebsorte, die ebenfalls den Namen Torrontes trägt) ist eine in Deutschland noch recht unbekannt Rebsorte, die aber das Herzstück des argentinischen Weinbaus ausmacht. Einerseits erinnert sie an <a href="http://www.ps-wein.de/shop/weinbaulander/rebsorte1-muskateller.html" target="_blank">Muskateller</a> (evtl. ist sie eine Kreuzung aus Criolla Chica x Muscat d’Alexandrie), andererseits ist sie aber auch für eigenständige, überraschende Weine gut, die wegen ihrer oft kräftigen Säure auch als &#8220;Crazy White&#8221; bezeichnet werden.<br />
Unser Exemplar bei dieser Probe zeigt sich im Glas klar von blassem Zitronengelb. Die Nase ist sauber, sehr ausgeprägt, sehr ungewöhnlich und interessant.<br />
Es zeigen sich Aromen nahezu des ganzen Weinspektrums. Mineralische Noten, leichte <a href="/shop/catalogsearch/result/?q=AromaRauch" target="_blank">Rauchigkeit</a>, Früchte (v.a. <a href="/shop/catalogsearch/result/?q=AromaMelone" target="_blank">Honigmelone</a>), aber auch frischer Harz und Tabak.<br />
Im Geschmack zeigt sich ein mittlerer Körper. Der Wein ist ausgesprochen trocken und wird von seiner hohen, kräftigen Säure bestimmt. Hier zeigen sich vor allem Aromen nach <a href="/shop/catalogsearch/result/?q=AromaWeisseJohannisbeere" target="_blank">weißen Johannisbeeren</a>, exotische Früchte und etwas <a href="/shop/catalogsearch/result/?q=AromaOrange" target="_blank">Orange</a>.<br />
Der Abgang ist recht lang.<br />
Trotz der Aromenvielfalt handelt es sich, wenn man die erste Überraschung erst einmal überwunden hat, um einen sehr zugänglichen, leicht zu trinkenden Wein von ordentlicher Qualität &#8211; trotz seines sehr niedrigen Preises.</p>
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		<title>WSET: Die erste Verkostung, Teil 1: Sauvignon Blanc</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Apr 2011 18:21:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Schneider</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit Terminen ist das so eine Sache, meistens klappt dann doch nicht alles, wie geplant, vor allem dann, wenn es sich um eine &#8220;lockere&#8221; Runde und nicht um einen verpflichtenden oder regelmäßig wiederkehrenden fixen Termin handelt. So auch bei uns mit den Verkostungen, die ich im Rahmen meines WSET Kurses machen möchte. Aber mit der [...]]]></description>
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<p><a style="float: left; margin: 5px;" href="http://www.ps-wein.de/weinblog/wp-content/uploads/2011/sauvignon-blanc.jpg" target="_blank"><img class=" " title="Sauvignon Blanc Verkostung" src="/weinblog/wp-content/uploads/2011/sauvignon-blanc.jpg" alt="Die verkosteten Sauvignon Blancs" width="360" height="299" /></a>Mit Terminen ist das so eine Sache, meistens klappt dann doch nicht alles, wie geplant, vor allem dann, wenn es sich um eine &#8220;lockere&#8221; Runde und nicht um einen verpflichtenden oder regelmäßig wiederkehrenden fixen Termin handelt.<br />
So auch bei uns mit den Verkostungen, die ich im Rahmen meines WSET Kurses machen möchte.<br />
Aber mit der ersten Verkostung hat es dann dennoch geklappt, für die Zweite steht der Termin immer noch nicht &#8211; was soll&#8217;s, ich wollte mir ja ohnehin Zeit lassen und so bleibt mehr Zeit zum Lesen und zum Vorverkosten &#8211; ein paar thematisch passende Weine verkosten meine Frau und ich abendlich im Rahmen der Vorbereitung auf die jeweiligen Verkostungen und Themen ohnehin einzeln.<br />
Aber zumindest die Verkostungen im Rahmen des Level 2 möchte ich aus Unterhaltungsgründen im kleinen Kreis abhalten, weswegen Terminabsprachen notwendig sind.<br />
Zu einer Verkostung hat es jetzt ja auch schon gereicht, eigentlich waren es sogar zwei, weil wir an diesem Abend zunächst Sauvignon Blancs und dann nach einer kurzen Pause noch aromatische Rebsorten (Traminer &amp; Torrontes) verkostet haben &#8211; genau hier kam es natürlich schon zum ersten Fehler, aber dazu im zweiten Teil dieses Artikels mehr.<br />
<span id="more-457"></span> Nun zunächst zu den <a href="http://www.ps-wein.de/shop/rebsorten/sauvignon-blanc.html">Sauvignon Blancs</a>. Zwei Weine kamen aus <a href="http://www.ps-wein.de/shop/weinbaulander/frankreich.html">Frankreich</a> (<a href="http://www.ps-wein.de/shop/weinbaulander/frankreich/loire.html">Sancerre, Pouilly Fumé</a>), zwei aus <a href="http://www.ps-wein.de/shop/weinbaulander/neuseeland.html">Neuseeland</a> &#8211; wie zu erwarten waren die Unterschiede riesig in der kompletten Stilistik der Weine.</p>
<p>1. Sancerre, Crochet, Sancerre, Frankreich 2009<br />
Im Glas zeigt sich der Wein klar, strohgelb mit leichten grünen Reflexen.<br />
Die Nase ist sauber, verhalten bis dezent. Vornehmlich sind die Aromen pflanzlich und fruchtig, erinnern an <a title="Wein Aroma Stachelbeere" href="http://www.ps-wein.de/shop/catalogsearch/result/?q=AromaStachelbeere">grüne Stachelbeeren</a>, die vielleicht noch nicht ganz reif sind und <a title="Weinaroma Grüne Paprika" href="/shop/catalogsearch/result/?q=AromaGruenePaprika">grüne Paprika</a>. Dezent zeigen sich die Blätter von der <a title="Aroma Schwarze Johannisbeere Blätter" href="/shop/catalogsearch/result/?q=AromaCassis">Schwarzen Johannisbeere</a>, die den Wein in der Nase untermalen.<br />
Gut eingebunden sind auch die vor allem am Anfang auffallenden <a title="mineralischer Wein" href="/shop/catalogsearch/result/?q=AromaMineral">mineralischen Noten</a>, die etwas an Kiesel erinnern, die aneinander gerieben werden.<br />
Auf der Zunge zeigt sich der Wein zunächst sehr trocken mit deutlicher, hoher Säure bei mittlerem bis vollem Körper.<br />
Auch hier sind die Aromen zunächst fruchtig, die Stachelbeeren zeigen sich aber nicht mehr, eher erinnert der Wein an <a title="Weine mit Ananas Aroma" href="/shop/catalogsearch/result/?q=AromaAnanas">Ananas</a> (nicht zu reif) und vor allem im Abgang tauchen die feinen Johannisbeerblätter wieder auf. Hier zeigen sich auch erneut die mineralischen Noten. Der Abgang ist nicht zu kurz, hält einige Zeit an und hinterlässt einen angenehmen Eindruck, der die alles in allem gute Qualität des Weines bestätigt.</p>
<p>2. <a href="http://www.ps-wein.de/shop/pouilly-fume-ac-loire-domaine-de-maltaverne-2008.html">Pouilly-Fumé, Domaine de Maltaverne, Pouilly Fumé, Frankreich 2009</a><br />
Der Wein ist im Glas sehr klar, von blassem Zitronengelb.<br />
Die Nase zeigt sich zunächst sehr verhalten und direkt nach dem Einschenken nicht ganz reintönig, aber nach kurzer Zeit im Glas verfliegen diese leicht störenden Eindrücke und der Wein zeigt seine eigentlichen Aromen. Etwas Hefe, wie bei <a title="Wein Aroma frisches Brot" href="/shop/catalogsearch/result/?q=AromaFrisches Brot">frischem Brot</a>, Haselnuss eine leichte <a href="/shop/catalogsearch/result/?q=AromaRauch">Rauchnote</a> und <a href="/shop/catalogsearch/result/?q=AromaAprikose">Aprikose</a>.<br />
Der Geschmack ist trocken, Körper &amp; Säure mittel. Die Aprikosennote der Nase ist nur noch dezent vorhanden, eher zeigt der Wein sich mineralisch-steinig, kühl und frisch. Hinzu tritt ein Ton nach Artischocke.<br />
Der Abgang ist mittel lang, vor allem die rauchigen Töne bleiben etwas hängen.<br />
Am Ende bleibt ein ordentlicher Pouilly-Fumé auf mittlerem Niveau.</p>
<p>3. <a href="http://www.ps-wein.de/shop/sauvignon-blanc-marlborough-sudinsel-mud-house.html">Sauvignon Blanc, Mud House, Marlborough, Neuseeland 2009</a><br />
Bei diesem Wein muss vor dem Auge die Nase erwähnt werden &#8211; denn schon beim Einschenken zeigen sich die ersten Eindrücke von der Wucht der Aromen, die der Wein mit sich bringen wird &#8211; davon gleich mehr.<br />
Das Auge ist klar, sehr blass, strohgelb, der Wein erscheint wie ein leichter, erfrischender Wein im Auge, und nichts lässt im Glas die Wucht erahnen, die das Einschenken schon angedeutet hat.<br />
Die Nase ist sauber und sehr ausgeprägt. Schwarze Johannisbeere, intensivste <a href="/shop/catalogsearch/result/?q=AromaHolunderbluete">Holunderblüten</a>, reife Stachelbeere, das sind die Aromen, die den Wein ausmachen. Hinzu kommt nach kurzer Zeit im Glas <a href="/shop/catalogsearch/result/?q=AromaPassionsfrucht">Maracuja / Passionsfrucht</a>, die das Ganze abrundet.<br />
Im Mund zeigt sich der Wein trocken mit viel Säure und überraschend vollem Körper. Die Aromen der Nase, vor allem die intensive Holunderblüte und Cassis treten wieder hervor. Hinzu tritt ein leichtes Aroma nach frischem Spargel, das man hier nicht erwarten würde.<br />
Der Abgang ist lang &#8211; eine halbe Ewigkeit, so erscheint es, bleibt die Aromenfülle dieses Weines im Mund.<br />
Ein hervorragender Sauvignon Blanc, daran bleibt uns kein Zweifel.</p>
<p>4. <a href="http://www.ps-wein.de/shop/sauvignon-marlborough-waipara-hills.html">Sauvignon Blanc, Waipara Hills, Marlborough, Neuseeland 2009</a><br />
Der Wein hat es schwer, die zufällige Auswahl der Reihenfolge hat ihn hinter dem großartigen Vertreter von Mud House antreten lassen.<br />
Er macht sich aber dennoch nicht schlecht und kann seine Qualitäten zeigen.<br />
Im Glas zeigt er sich klar von blassem Zitronengelb.<br />
Die Nase ist nicht so ausgeprägt wie bei seinem Vorgänger aber dennoch deutlich vorhanden. Auch sie zeigt sich fruchtig nach Cassis und Stachelbeere, daneben zeigen sich aber auch deutlich <a title="Weinaroma Kräuter" href="/shop/catalogsearch/result/?q=AromaKraeuter">kräuterwürzige Aromen</a>, ein Bund frischer Kräuter, ein Bouquet garni sozusagen und dazu <a href="/shop/catalogsearch/result/?q=AromaWeisserPfeffer">weißer Pfeffer</a>, der dem Wein eine dezente Schärfe verleiht.<br />
Im trockenen Geschmack &#8211; der Wein weist eine mittlere Säure auf &#8211; tritt diese Schärfe von weißem Pfeffer noch deutlicher hervor, der Wein ist würzig, pikant &#8211; ohne die Frucht (vor allem die Stachelbeeren) zu vergessen. Im mittellangen Abgang bleiben die Aromen im Mund bestehen.</p>
<p>Wir haben bei dieser Probe vier sehr unterschiedliche Weine gesehen, alle mit ihren Vorzügen. Am Ende hat uns vor allem der <a title="Mud House aus Neuseeland" href="http://www.ps-wein.de/wein_info/winzer/mud-house.htm">Mud House</a> überzeugt &#8211; mit einer Einschränkung allerdings: Zu große Mengen davon kann man eventuell nicht trinken, sondern eher nur 1-2 Gläser, sonst könnte die Aromenvielfalt und Intensität den Gaumen überfordern. Nichtsdestotrotz war es der beste Wein der Verkostung &#8211; am einfachsten zur Untermalung eines ganzen Abends allerdings würde sich der Crochet eignen, von dem es durchaus auch mehr als 2 Gläser sein dürfen.</p>
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		<title>Zinfandel an der Bergstraße</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Oct 2009 09:09:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Schneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aufstrebende Rebsorten]]></category>
		<category><![CDATA[Rebsorten]]></category>
		<category><![CDATA[Weinbau]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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		<category><![CDATA[Primitivo]]></category>
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		<description><![CDATA[Zinfandel an der Bergstraße Die rote Rebsorte Zinfandel ist vor allem aus Kalifornien bekannt, in Italien wird sie unter dem Namen Primitivo kultiviert, aber mit dem Weinbau in Deutschland hat sie eher nichts zu tun, so mag man zumindest denken. Doch bei genauerer Betrachtung der Dinge wird klar, dass Zinfandel in Deutschland nicht fremd ist. [...]]]></description>
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<p>Zinfandel an der Bergstraße<br />
Die rote Rebsorte Zinfandel ist vor allem aus Kalifornien bekannt, in Italien wird sie unter dem Namen Primitivo kultiviert, aber mit dem <a href="http://www.ps-wein.de/wein_info/laender_regionen/deutschland/deutschland.htm">Weinbau in Deutschland</a> hat sie eher nichts zu tun, so mag man zumindest denken.</p>
<p>Doch bei genauerer Betrachtung der Dinge wird klar, dass <a href="http://www.ps-wein.de/wein_info/rebsorten/rebsortenZ/zinfandel.htm">Zinfandel</a> in Deutschland nicht fremd ist. Die ursprünglich vermutlich aus <a href="http://www.ps-wein.de/wein_info/laender_regionen/kroatien/kroatien.htm">Kroatien</a> oder Ungarn stammende Rebsorte wurde schon über den Zeitraum von mehreren hundert Jahren an der <a href="http://www.ps-wein.de/wein_info/laender_regionen/deutschland/hessischebergstrasse.htm">Bergstraße in Hessen</a> angebaut, erst später eroberte sie den Weinbau in Italien, dann auch in den USA.<br />
Wegen der veränderten klimatischen Bedingungen, eignet sich die Bergstraße inzwischen ebenfalls wieder als Anbauregion für Zinfandel. Derartige Experimente laufen bereits.</p>
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		<title>Aufstrebende Rebsorten – Silvaner</title>
		<link>http://www.ps-wein.de/weinblog/aufstrebende-rebsorten-%e2%80%93-silvaner/</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Apr 2009 21:37:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Schneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aufstrebende Rebsorten]]></category>
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		<description><![CDATA[Der arme Bruder des Rieslings wie der Silvaner (in Österreich und der Schweiz auch Sylvaner) auch genannt wird, erlebt seit einiger Zeit einen Aufwärtstrend. Gängige Vorurteile, die dieser weißen Rebsorte anhaften, lauten zum Beispiel: absolut geschmacksarm, kein Reifepotential, zu herb. Doch mit diesen Vorurteilen räumen die neuen Silvaner-Varianten auf. Nicht nur deutscher Wein, sondern auch [...]]]></description>
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<p>Der arme Bruder des Rieslings wie der <a href="http://www.ps-wein.de/wein_info/rebsorten/rebsortenS/silvaner.htm">Silvaner</a> (in Österreich und der Schweiz auch Sylvaner) auch genannt wird, erlebt seit einiger Zeit einen Aufwärtstrend.<br />
Gängige Vorurteile, die dieser weißen Rebsorte anhaften, lauten zum Beispiel: absolut geschmacksarm, kein Reifepotential, zu herb. Doch mit diesen Vorurteilen räumen die neuen Silvaner-Varianten auf. Nicht nur deutscher Wein, sondern auch Weißweine aus der Silvanerrebe, die in Frankreich oder Italien gekeltert wurden, verleihen dieser Rebsorte ein neues Image, das den Silvaner wieder salonfähig macht. Seine Stärke liegt vor allem in der großen Kombinationsmöglichkeit mit den unterschiedlichsten Speisen – der ideale Begleiter zum Essen.</p>
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		<title>Streitfall Rosé</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Apr 2009 17:33:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Schneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Rebsorten]]></category>
		<category><![CDATA[Weinbau]]></category>
		<category><![CDATA[Behörden]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
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		<category><![CDATA[Rosewein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die EU-Kommission in Brüssel sorgt mal wieder für Verdruss bei den Winzern, dieses Mal besonders bei den französischen Weinbauern. Die Politiker in Brüssel wollen zum 1. August 2009 eine neue Regelung in Kraft treten lassen, die besagt, dass Rosé-Wein zukünftig sowohl aus roten als auch aus weißen Rebsorten erzeugt werden darf. Bisher gilt, dass für [...]]]></description>
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<p>Die EU-Kommission in Brüssel sorgt mal wieder für Verdruss bei den Winzern, dieses Mal besonders bei den französischen Weinbauern.<br />
Die Politiker in Brüssel wollen zum 1. August 2009 eine neue Regelung in Kraft treten lassen, die besagt, dass Rosé-Wein zukünftig sowohl aus roten als auch aus weißen Rebsorten erzeugt werden darf. Bisher gilt, dass für die Produktion eines Rosés ausschließlich rote Trauben verwendet werden dürfen. Außerhalb der EU gibt es keine derartige Regelung, sodass Rosé-Weine aus Übersee etc. schon längst aus beiden Sorten erzeugt werden. Die EU will durch die Neuregelung eine angebliche Benachteiligung der europäischen Winzer gegenüber den internationalen Konkurrenten aus dem Weg schaffen.<br />
Nur dumm, wenn sich die europäischen Winzer gar nicht benachteiligt fühlen&#8230; Eine endgültige Entscheidung soll innerhalb der nächsten zwei Monate in Brüssel fallen.</p>
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		<title>Blauer Portugieser</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Dec 2008 13:07:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Schneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutscher Wein]]></category>
		<category><![CDATA[Rebsorten]]></category>
		<category><![CDATA[Weinarten]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Dornfelder]]></category>
		<category><![CDATA[Portugal]]></category>
		<category><![CDATA[Rotweine]]></category>

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		<description><![CDATA[Die rote Rebsorte Blauer Portugieser wird vor allem in den beiden deutschen Weinbaugebieten Rheinhessen und Pfalz kultiviert, lässt aber unerfahrene Weintrinker an Portugal denken. Also, Namensschwindel oder was? &#8211; Keinesfalls! Die Herkunft dieser roten Rebsorte ist umstritten. Für die einen ist klar, dass diese Rebsorte aus Portugal stammt, für die anderen ist dies eine Legende. [...]]]></description>
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<p>Die rote Rebsorte <a href="http://www.ps-wein.de/wein_info/rebsorten/rebsortenB/blauer_portugieser.htm">Blauer Portugieser</a> wird vor allem in den beiden deutschen Weinbaugebieten Rheinhessen und Pfalz kultiviert, lässt aber unerfahrene Weintrinker an Portugal denken. Also, Namensschwindel oder was? &#8211; Keinesfalls!<br />
Die Herkunft dieser roten Rebsorte ist umstritten. Für die einen ist klar, dass diese Rebsorte aus <a href="http://www.ps-wein.de/wein_info/laender_regionen/portugal/portugal.htm">Portugal</a> stammt, für die anderen ist dies eine Legende. Allerdings gibt es in der österreichischen Gemeinde Gumpoldskirchen, unweit von Wien, einen beurkundeten Hinweis, dass ein Freiherr von Fries die Rebsorte Blauer Portugieser im Jahr 1772 aus Porto nach Bad Vöslau in Österreich gebracht habe.<br />
Die Rebsorte, die nach Spätburgunder und Dornfelder die dritt häufigste rote Rebsorte in Deutschland ist, stammt also mit einiger Sicherheit wirklich aus Portugal und trägt ihren Namen daher zu recht.</p>
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