Ein fruchtig milder Rotwein aus Italien, wie zum Beispiel ein Bardolino oder auch ein Chianti verlangen oft nach einer passenden Begleitung, also zum Beispiel einer Pizza. Doch während die Flasche Wein schnell aus dem Keller geholt und geöffnet ist, benötigt die Zubereitung einer knusprig krossen Pizza deutlich mehr Zeit – spontan lässt sich diese Kombination nicht verwirklichen, zumindest nicht am eigenen Herd. Doch zum Glück gibt es Pizza-Lieferdienste, sicherlich auch in Ihrer Region.
So lässt sich das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden. Während Sie in den Keller gehen und den passenden Wein auswählen, wird die Pizza bei einem Lieferdienst Ihrer Wahl zubereitet und kurze Zeit später direkt an Ihre Haustür geliefert. Der gemütliche Abend auf dem Sofa oder auf der Terrasse ist ohne großen Aufwand organisiert.
Sie haben gerade kein Restaurant mit Lieferdienst im Kopf? Das macht heutzutage nichts mehr. Online gibt es eine riesige Auswahl an Restaurants in Ihrer Region. Mit nur wenigen Klicks stellen Sie hier ein leckeres Essen oder sogar ein komplettes Menü zusammen und lassen es sich ganz bequem direkt an die Haustür bringen.
Je nach Stimmung und Anlass können Sie die Gerichte auf Tellern anrichten, ein paar Kerzen anzünden und stimmungsvolle Musik auflegen – zusammen mit dem passenden Wein ist ein romantischer Abend garantiert.
Perfekt passend zu ital. Pizza- und Pastagerichten sind nicht zu schwere Rotweine aus Italien, der Heimat dieser leckeren Speisen. Je nach Belag oder Sauce kann aber auch ein wenig variiert werden: So kommen zu Meeresfrüchten, also Frutti di Mare durchaus auch Weißweine infrage oder auch ein leichter Rosé.
Es muss auch nicht immer Italien sein, selbst wenn die Pizza vom Italiener geliefert wird, darf der Wein ruhig aus Spanien oder auch Argentinien stammen. Ein nicht zu reifer Malbec oder ein milder Tempranillo sind tolle Begleiter zu vielen italienischen Gerichten.
Wein richtig zu servieren ist eine große Kunst, so erscheint es zumindest für den Laien, schließlich müssen gefühlte 100 Dinge beachtet werden. Doch wer sich ein wenig mit der Materie beschäftigt, wird schnell feststellen, dass zwar ein wenig Fachwissen sicherlich nicht von Nachteil ist, aber das stilsichere Servieren von Wein mit ein bisschen Übung ganz leicht von der Hand geht.
Wichtig ist natürlich, dass der Wein richtig gelagert wurde, also nach Möglichkeit, dunkel, trocken und kühl, dazu möglichst noch erschütterungsarm. Nach dem Kauf sollte der Wein für eine gewisse Zeit ruhen und nicht direkt serviert werden. Auch auf die Temperatur kommt es an, der Wein sollte daher vor dem Genuss aus dem Keller geholt werden, um die richtige Temperatur annehmen zu können. Weißwein, Rosé und Schaumwein werden dazu gekühlt, ein Rotwein sollte in der Regel Zimmertemperatur (ca. 18°C) haben.
Muss der Wein dekantiert werden oder nicht? Ist dies nicht notwendig, kann die Flasche direkt am Tisch geöffnet werden, entweder mit einem Korkenzieher oder einem Kellnerbesteck, bei einfachen Weinen ist dieses Accessoire inzwischen sogar oft überflüssig, da die Flaschen über einen praktischen Drehverschluss verfügen.
Wird ein ein serviert, der dekantiert werden muss, empfiehlt es sich, die Flasche etwa eine halbe Stunde vor dem Genuss zu öffnen und den Wein vorsichtig in eine Karaffe umzufüllen. So hat er genügend Zeit zu „atmen“.
Praktische Hilfsmittel, die das Servieren des Weins erleichtern gibt es inzwischen viele: Vom Kapselschneider über die Kühlmanschette bis zum Tropfenfänger reicht dabei das Angebot. Zum Thema Weinwelt finden Sie auch bei Vega weitere Inspirationen. So kann eigentlich nichts mehr schiefgehen.
Ist die Flasche erst einmal entkorkt stellt sich die Frage, was nun? Klar, der Wein soll ins Glas, doch wie kommt er dahin? Am besten und sichersten wird die Flasche mit einer Hand am Bauch gehalten, möglichst mittig. Auf diese Weise fällt das Einschenken des edlen Tropfens ganz leicht und der Wein ergießt sich auch nicht in einem ungewollt großen Schwall ins Glas. Beachtet werden sollte dabei nach Möglichkeit, dass das Etikett nach oben zeigt – so ist es besonders stilvoll.
Das Weinglas wird dann auch keinesfalls bis zum obersten Rand gefüllt, sondern maximal zu einem Drittel. Die einzige Ausnahme bilden hier Schaumweine, bei denen es durchaus gängig ist, das Glas zu etwa drei Vierteln zu füllen.
Wer sich diese Tipps zu Herzen nimmt, wird beim Wein servieren immer eine gute Figur machen und seine Gäste sicherlich beeindrucken.
Weitere Informationen zum Thema “Wein richtig servieren -so geht’s“ gibt es in unserem Wein-Ratgeber.
Das Osterlamm ist das klassische Gericht zu Ostern. Als Begleitung gehört natürlich ein guter Wein auf den Tisch, dessen Auswahl bei diesem klassischen Gericht zu Ostern nicht allzu schwer fällt. Denn eine gelungene Kombination aus Lamm und Wein lässt sich leicht finden, denn das Fleisch bringt eine gewisse Würze mit, hat aber keine hervorstechenden Merkmale. Daher kann mit der grundsätzlichen Kombination aus Lamm und Rotwein an Ostern kaum etwas schiefgehen.
Natürlich gibt es einige Weine, die besonders gut zu Lamm passen, vor allem trockener Rotwein aus Frankreich oder Spanien ist zu empfehlen. Bei der Wahl der Rebsorte herrscht im Prinzip freie Wahl, sehr gut passen Cabernet Sauvignon, Merlot, Tempranillo, Spätburgunder und Shiraz. Eine gewisse Reife ist dem Wein dabei nicht abträglich und er sollte über nicht zu viel Säure verfügen, sodass Cabernet Franc als Rebsorte vielleicht besser ausscheidet – was aber letztendlich Geschmackssache ist.
Eine Auswahl an Wein zum Osterlamm finden Sie in unserem Shop, damit das Osterfest ein Erfolg auf ganzer Linie wird.
Geht das zusammen? Sushi und Wein? Mancher mag wohl meinen, dass sich die japanischen Fischhäppchen nur schwer in Begleitung europäischer oder deutscher Weine sehen lassen können. Allenfalls Sake, der traditionelle Reiswein oder vielleicht ein Pflaumenwein könnten zu Sashimi oder Nigiri passen. Doch wer sich einmal abseits der klassischen Pfade umschaut und ein wenig Mut beweist, wird schnell fündig und wird von der Kombination aus Wein und Sushi begeistert sein.
Ein wesentlicher Vorteil von Sushi ist, dass die kleinen Häppchen meist recht geruchslos sind und die Nase so nicht bereits mit Reizen überfluten, sondern viel Raum für die Aromen des Weines lassen.
Etwas kompliziertes sieht es dann allerdings beim Geschmack aus. Während allein die Kombination aus Fisch und Reis noch keine echte Herausforderung darstellt und jeder Weinkenner hier sicherlich schnell einen passenden Wein empfehlen könnte, machen die diversen Zutaten, wie zum Beispiel Wasabi, Sojasauce und Würzpasten die Schwierigkeit aus. Doch mit ein wenig Fingerspitzengefühl und Erfahrung, lässt sich auch diese Schwierigkeit meistern.
So haben sich in den letzten Jahren einige Weintypen herauskristallisiert, die sehr gut mit Sushi harmonieren. Sehr gerne wird Champagner zusammen mit Sushi serviert. Sowohl Champagner als auch Sushi haftet ein Hauch von Luxus an, außerdem eignet sich beides ideal zum Aperitif. Champagner sorgt durch seine prickelnde Art außerdem dafür, dass auf den eingelegten Ingwer zwischen zwei Fischhäppchen gut verzichtet werden kann.
Als sehr guter Begleiter zum Sushi hat sich auch Riesling erwiesen. Trockene und halbtrockene Weißweine dieser Rebsorte passen sehr gut zur japanischen Spezialität.
Eine gute Wahl ist auch ein Chardonnay aus Kalifornien, der möglichst nicht im Barrique ausgebaut worden ist. Die blumig-fruchtigen Noten des Weines passen in der Regel sehr gut zu Sushi.
Sushi ist also durchaus ein passendes Essen zum Wein!
Wichtig ist aber, dass nicht zu viel Wasabi und Sojasauce zum Einsatz kommen. Wer auf die scharfe Rettichpaste nicht verzichten möchte, sollte lieber auf ein Bier oder einen klassischen japanischen Reiswein zurückgreifen.
Wer öfters in eine Kneipe oder eine Bar geht, dem dürfte aufgefallen sein, dass es in diesem Sommer nicht mehr immer und überall Aperol Sprizz gibt. Natürlich ist der beliebte orangefarbene Sommerdrink immer noch sehr beliebt, doch im Sommer 2012 hat er durch Hugo große Konkurrenz bekommen. Der minzig-frische Cocktail erobert die Geschmäcker im Sturmflug und darf auf keiner Getränkekarte fehlen. Hugo, der Sommerdrink 2012, wird übrigens „Ugo“ ausgesprochen.
Natürlich muss niemand extra ausgehen, um einen Hugo genießen zu können, sondern kann das In-Getränk des Sommers auch ganz leicht selbst zuhause zubereiten.
Rezept für Hugo
Für einen Cocktail werden folgende Zutaten benötigt:
150ml Prosecco
100ml kohlensäurehaltiges Mineralwasser
20ml Holunderblütensirup
3 Blättchen Minze
1 Scheibe Limette
Eiswürfel nach Belieben
Hugo zubereiten
Ein bauchiges Weinglas oder Cocktailglas sind ideal für diesen sommerlichen Drink geeignet. Die Zubereitung des Hugos ist ganz einfach:
Zuerst werden die Minzblättchen in einem Mörser leicht angedrückt, dann ins Glas gegeben. Die Limettenscheibe wird halbiert und ebenfalls ins Glas gegeben. Wer mag, gibt nun Eiswürfel hinzu und anschließend werden Prosecco, Mineralwasser und Holunderblütensirp dazugegossen. Schon ist der Hugo fertig.
Bei einem Blick in ein Glasgeschäft wird schnell klar, dass es eine kaum zu überblickende Fülle von Weingläsern gibt. Sowohl was die Form angeht, als auch die Gestaltung gibt es große Unterschiede. Doch für welchen Zweck eignet sich eigentlich welche Art von Weinglas am besten?
Kristallgläser
Kristallgläser für Wein müssen heute nicht mehr unbedingt dickwandig mit eingeschliffenem Muster sein, es gibt durchaus schlichte Modelle aus Kristallglas, die nach den Vorgaben von Sommeliers gefertigt worden sind. Für den ungetrübten Weingenuss sind diese letztgenannten Weingläser natürlich deutlich besser geeignet als die klassischen Kristallgläser, die in den 50-70er Jahren so beliebt waren.
Mundgeblasene Weingläser
Die vermutlich edelste Variante, die es bei Weingläsern gibt, sind mundgeblasene Gläser. Sie zeichnen sich durch sehr feines, dünnes und klares Material aus. Allerdings gibt es auch Varianten mit dickeren Wänden und reichlich Verzierungen, wie Perleneinschlüsse oder Musterungen.
So stilvolle Weingläser haben natürlich ihren Preis, doch dafür bieten sie ein unvergleichliches Genusserlebnis. Denn durch ihren sehr dünnen Rand kann der Wein die Geschmacksknospen der Zunge ideal erreichen und sein volles Aroma entfalten.
In die Spülmaschine sollten mundgeblasene Gläser natürlich nicht gestellt werden, da sie einfach zu empfindlich sind und das abschließende Polieren ohnehin von Hand vorgenommen werden muss.
Rustikale Weingläser
Für den Weingenuss auf der Terrasse oder beim Picknick sind rustikale Weingläser zu empfehlen. Sie sind in der Regel etwas schwerer als andere Weingläser und haben so mehr Standfestigkeit. Falls eine Windböe über die Terrasse fegt oder ein Transport im Picknickkorb ansteht, gehen diese Gläser in der Regel nicht zu Bruch. Die Kelche rustikaler Weingläser sind allerdings nur selten optimal geformt, oft weiten sie sich nach außen und haben eine viel zu dicke Glaswand. Daher sollte darauf verzichtet werden wirklich edle Weine in dieser Art Glas zu servieren, einfache Landweine passen hier deutlich besser.
So unterschiedlich die verschiedenen Weine sind, so unterschiedlich sollten auch die entsprechenden Weingläser sein. Denn die volle Aromatik kann ein Wein nur im passenden Weinglas entfalten. Ob Rotwein, Weißwein oder Schaumwein – auf die Glasform kommt es an.
Doch wodurch sind die passenden Weingläser zu erkennen? Was zeichnet sie aus und macht sie für die jeweilige Sorte Wein so geeignet?
Grundsätzlich wird für den Hausgebrauch zwischen drei Arten von Weinglas unterschieden, die natürlich noch viele weitere Abstufungen erfahren kann: Rotweinglas, Weißweinglas und Schaumweinglas.
Einige Punkte sollten aber alle Gläser gemein haben:
- Sie sollten farblos sein, damit die Farbe des Weines voll zur Geltung kommen und besser beurteilt werden kann.
- Sie sollten über einen längeren Stil verfügen, damit es beim Halten des Glases nicht zu Berührungen mit dem Kelch kommt, wodurch sich der Wein erwärmen würde.
- Sie sollten außerdem möglichst dünnwandig sein, damit die Temperatur ideal wahrgenommen werden kann, wodurch die Geschmacksknospen angeregt werden.
Die Größe des Glases hat Einfluss auf die Freisetzung der Aromen des Weines. Je größer die Oberfläche, desto intensiver ist der Kontakt zwischen Wein und Sauerstoff. Ältere Weine sollten daher tendenziell eher aus einem etwas größeren Glas getrunken werden, als junge, frische Weine. Einfluss auf die Aromenentfaltung hat auch die Glasform. Spitzenhersteller von Weingläsern haben die Glasform perfekt an die jeweilige Rebsorte angepasst, sodass diese im entsprechenden Glas besonders gut zur Geltung kommen kann. Daher gibt es inzwischen für fast jede Rebsorte ein passendes Weinglas.
In vielen deutschen Haushalten findet sich aber immer noch der gute alte Römer oder das Kristallglas mit Goldrand – zwei Glastypen, die für wirklichen Weingenuss absolut ungeeignet sind.
Wer wirklich Wert darauf legt, verschiedene Aromen aus einem Wein herauszuschmecken, der sollte sich von diesen alten Schätzchen trennen und ein paar Euro in neue Weingläser investieren. Wer nicht an einen Unterschied glaubt, wagt am besten ein einfaches Experiment: Eine ordentliche Flasche Wein öffnen und jeweils einen kleinen Schluck in einen Römer, in ein einfaches Wasserglas und in ein Weinglas einschenken. Jetzt riechen, schwenken, riechen und probieren – die Unterschiede treten überraschen deutlich hervor.
Eine Übersicht über verschiedene Glastypen finden Sie in unserer Übersicht „Welches Glas für welchen Wein“.
Rocca delle Macie
Die Weine eines der bekanntesten Weingüter der Toskana sind nun endlich in unserem Onlineshop erhältlich. Wir freuen uns, dass wir es noch in diesem Jahr geschafft haben, die Weine des Weinguts Rocca delle Macie in unser Sortiment aufzunehmen.
Den Grundstein für die feinen Tropfen aus der Toskana legte Italo Zignarelli in den 1970er Jahren. Der ehemalige Filmproduzent, der vor allem durch seine Arbeit mit Bud Spencer und Terence Hill bekannt geworden ist, verwirklichte seinen Jugendtraum und gründete das Weingut Rocca delle Macie. Heute wird der Betrieb von Daniela und Sergio in Zusammenarbeit mit ihren Kindern geführt. Die Liebe und Hingebung mit der sie ihr Weingut betreiben haben sie von Italo übernommen. Das Ergebnis sind vielfach ausgezeichnete Rotweine und Weißweine, die niemals abgehoben wirken. Tiefgründig und dicht mit einer Fülle von Aromen – so lassen sich die Weine von Rocca delle Macie am besten beschreiben.
Probieren Sie doch selbst und schildern Sie uns Ihre Eindrücke, indem Sie die einzelnen Weine direkt im Shop bewerten.
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Es ist wirklich zu kalt für Wein, zumindest für die typischen Sommerweine. All die leichten Weißweine und Roséweine, die ich endlich probieren wollte, liegen unberührt da. In den letzten Tagen war es mir einfach zu kühl für diese frischen Tropfen. Habe gerade Platz im Kühlschrank geschaffen und statt Wein O-Saft eingelagert ![]()
Gleich gehe ich in den Keller und hole einen Rotwein rauf. Der scheint mir heute passender zu sein. Muss nur mal schauen, dass er nicht zu schwer ist, Kaminwetter ist ja dann doch noch nicht. Mal schauen was sich finden lässt. Vielelicht was aus der Pfalz oder aus Österreich?
Hmm, ich werde einfach schauen was was mein Weinflaschenregal hergibt. Prost!
Wein und Wandern passen irgendwie zusammen. Wer eine Wanderung unternimmt, packt zunächst seinen Rucksack. Neben Regenjacke und Sonnencreme darf natürlich auch die Verpflegung nicht fehlen. Für eine deftige Brotzeit zwischendurch empfiehlt sich ein würziges Bauernbrot, eine gute Salami und natürlich ein Fläschchen Rotwein. Vor allem Spätburgunder oder auch Dornfelder sind gut geeignet als Begleiter auf einer Wanderung.
Ein Weißwein eignet sich wegen der kühleren Trinktemperatur nicht ganz so gut. Dieser lässt sich dafür bei einer Einkehr in ein Wirtshaus am Rande des Wanderweges genießen.