Winzer aus Frauensteiner und Schiersteiner setzten auf Sexuallockstoffe.
Keine Sorge, diese werden nicht dem Wein beigement, sondern in Ampullen in den Weinbergen verteilt. Der Sexuallockstoff Pheromon wird in Frauenstein inzwischen im dritten Jahr eingesetzt und kann sehr gute Ergebnisse bei der Bekämpfung der Traubenwickler vorweisen. Inzwischen werden in den Weingärten, in denen Pheromon ausgebracht wird, kaum noch Insektizide eingesetzt!
Der Sexuallockstoff legt sich ähnlich einer Wolke über den gesamten Weinberg und stifftet so Verwirrung unter den männlichen Traubenwicklern, die nun nicht mehr in der Lage sind, die Weibchen zu finden, sodass die Fortpflanzung, und damit die Schädigung der Rebstöcke durch gefräßige Nachkommen, unterbunden wird.
Schwarze Schafe gibt es auch im Deutschen Weinbau. Alles weitere dazu hier.
Unter diesem Titel gibt es eine Broschüre, die über Bio-Weine informiert.
Die Broschüre wurde im Rahmen des Bundesprogrammes Ökologischer Landbau in Zusammenarbeit mit verschiedenen Bio-Anbauverbänden erstellt.
Ab Mai kann “In bio veritas” kostenlos bestellt werden.
z.B. hier:
Ecovin Weinwerbe GmbH
Stichwort “In bio veritas”
Wormser Str. 162
55276 Oppenheim
E-Mail: info@ecovin.org
Nachdem sich die anteile des Rotweins an den in Deustchland bepfanazten Rebflächen deutlich erhöht hatte und heute bei 55% liegt, scheint sich dieser Trend nun langsam wieder zu Gunsten des Weißweins umzukehren.
Wieder mehr Winzer greifen zu heimischen und für ihre Regionen typischen Weißweinsorten, an statt sich mehr und mehr auf die internationalen Rotweinsortenzu konzentrieren.
Meiner Meinung nach ein schöner Trend, der wieder zu einer größeren Vielfalt beitragen könnte.
Auch dies wurde am Rande der Intervitis bekannt.
Bisher haben die Ungarn auf dem alleinigen Recht bestanden, Weine mit dem Namen Tokajer vertreiben zu dürfen.
Dies hat zum erbitterten Streit mit Winzern der Slowakei geführt, da sich ein Teil des Tokaj-Gebiets (ca. 10%) auf slowakischem Gebiet befindet.
Nun kam es im Rahmen des EU-Beitritts der bei Staaten zu einer Einigung, die es auch slowakischen Winzern erlaubt, “Tokajer” zu produzieren.
Infos dazu bei der Prager Zeitung
Spitzenweinnproduzenten aus Frankreich und Australien haben ein neues Joint Venture geschlossen.
Auf einem Weingut in Australien sollen in Zukunft gemeinsame Ideen und Anstrengungen dafür sorgen, einen neuen australischen Spitzenwein zu produzieren.
Näheres kann man beim Wine Spectator nachlesen.
Immer wieder hört man vom Einsatz von Enzymen und technischen Verfahren, um einen Wein nach Maß zu schaffen.
Recht harmlose, wenn auch tortzdem unehrliche, Methoden sind solche wie der Einsatz von Eichenholzchips, um einen nicht vorhandenen Barrique-Ton zu erzeugen, oder einen vorhandenen zu verstärken.
Kritischer ist da schon der Einsatz von chemischen Mitteln zur “Verbesserung” eines Weines.
Einen kritischen Blick darauf wirft am kommenden Dienstag um 22.15 der NDR.
Weiter Infos gibt es hier