Im Juni startet die Fußball Weltmeisterschaft in Südafrika. Aus diesem Anlass wurden in Deutschland und anderen Ländern Europas, zum Beispiel in Schweden, spezielle Marketingmaßnahmen in die Wege geleitet, um Weine aus Südafrika zu promoten.
Wie es scheint mit Erfolg! Denn die Exportzahlen für das erste Quartal 2010 verzeichneten einen deutlichen Zuwachs, besonders nach Schweden und Deutschland wurde mehr Wein vom Kap exportier. Weltweit interessierten sich auch US-Amerikaner und Kanadier für Weine aus Südafrika.
Bekannte Weingüter aus Südafrika, deren Weine garantiert zu einem Fußball-Abend passen, sind Delheim und Hill Station.
Weit verbreitet sind die roten Rebsorten Cabernet Sauvignon und Pinotage sowie die weiße Rebe Chenin Blanc. Viele Weine aus Südafrika zeichnen sich durch eine intensive Fruchtigkeit aus und sind auch für Einsteiger sehr gut geeignet.
Deutschland und die USA sind die Hauptabnehmer für griechischen Wein. Dies besagt zumindest eine Studie der Hellastat (Griechische Gesellschaft für Statistik & Finanzinformationen).
Wo wird denn dieser Wein getrunken? Nur beim Griechen um die Ecke?
Beim Gang durch den Supermarkt ist mir trotz besonderer Aufmerksamkeit kein griechischer Wein untergekommen und auch in diversen Onlineshops bin ich nicht fündig geworden.
Und beim googeln stand Udo Jürgens ganz vorne in der Ergebnisliste. Nicht unbedingt verwunderlich, aber wenig hilfreich.
Tja, ich rätsele weiter!
Wie Forscher nun herausgefunden haben, mischten die alten Ägypter Kräuter in ihren Wein. Dies ergab zumindest die Auswertung von mehr als 5000 Jahre alten Weinresten.
Damit werden frühere Funde untermauert, die bereits vor einigen Jahren ausgewertet wurden und den Zusatz von Bohnenkraut zum Wein ergeben. Ob es sich bei dieser Variante um eine Art Medizin handelte oder die Mischung aus Genuss getrunken wurde ist bisher nicht einwandfrei geklärt.
Der neue Fund stammt aus dem Grab des Pharaos Scorpion I. Und enthielt Spuren verschiedener Kräuter, wie zum Beispiel Minze, Salbei und Koriander.
Schwer vorstellbar, dass das schmeckt, aber wer mag kann ja mal ein wenig experimentieren. Zum Beispiel in einen frischen spritzigen Weißwein ein paar Minzblättchen geben. Prost!
Wie es scheint hat die Wirtschaftskrise auch Auswirkungen auf die Welt der Weine, was zur Zeit an den Preisen für den neuen Jahrgang aus dem Bordeaux deutlich wird. Waren die Preise in den letzten Jahren in unendliche Höhen geschnellt, ist dieser Trend nun wohl vorerst gestoppt. Bleibt noch abzuwarten wie die Winzer nun reagieren und welche Preise sie letztendlich verlangen, doch extreme Preise wie in den vergangenen Jahren sind nicht zu erwarten.
Ende März ist es wieder soweit, in Düsseldorf öffnet die Weinmesse ProWein ihre Tore. Vom 29.-31. März werden mehr als 3000 verschiedene Anbieter aus insgesamt 40 Ländern in Düsseldorf erwartet.
Die Messe ist übrigens nur für Fachbesucher geöffnet, alle anderen müssen sich über neue Trends und Produkte in den Medien informieren.
Der Vernaccia di Oristano, eine Spezialität aus Sardinien und zugleich einer der ältesten Weine Europas, scheint dem Untergang nahe zu sein. Vor allem vor dem Hintergrund, dass die Mengen gering und die Preise niedrig sind und es durchaus Spitzenerzeugnisse gibt, erscheint die Absatzschwäche des Vernaccia di Oristano als unerklärlich, dennoch ist sie vorhanden.
Die einzige Erklärung, die für den Niedergang dieses sherryähnlichen Weines herangezogen werden kann, ist der Wandel im Geschmack der Weintrinker nicht nur in Sardinien, sondern überall. War der Vernaccia zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Sardinien noch allgegenwärtig, hat seine Präsenz seit den 60er Jahren deutlich abgenommen und heute einen bisher nicht gekannten Tiefstand erreicht. Heute wird in den Bars und Cafés eher ein Glas Rotwein oder leichter Weißwein getrunken, als ein Vernaccia di Oristano mit einem Alkoholgehalt zwischen 15-17%vol.
Es bleibt zu hoffen, dass dieser traditionsreiche Wein, der vermutlich schon von den alten Römern genossen wurde, überlebt, indem sich einige aufopferungsvolle Winzer weiterhin seiner Erzeugung widmen und es schaffen wieder eine breitere Masse an Konsumenten für diesen Wein zu begeistern.
Österreichische Weine befinden sich ganz eindeutig auf dem Vormarsch, dies belegen zumindest aktuelle Zahlen über den Export von Wein aus Österreich. Hauptabnehmer der edlen Tropfen aus der Alpenrepublik sind Deutschland, die Schweiz und die USA.
Und wirklich, wenn man sich in den letzten Jahren einmal in den Weinhandlungen und auch in den Supermärkten der Republik umgesehen hat, ist doch eine deutliche Zunahme an österreichischen Weinen zu erkennen gewesen und bisher gibt es keinerlei Anzeichen dafür, dass dieser Trend abflauen wird.
Wein aus Mallorca, Teneriffa oder Lanzarote kann man nicht nur im Urlaub genießen, sondern auch auf der heimischen Terrasse. Auf fast allen spanischen Inseln wird Weinbau betrieben, zwar meist nur in relativ kleinem Umfang, aber dennoch gelangen immer wieder Weine aus Gran Canaria & Co, also den Kanarischen Inseln, auf den deutschen Markt, wo sie schnell Liebhaber finden.
Die elende Schlepperei und das überhöhte Entgelt für Zusatzgepäck am Flughafen gehören folglich der Vergangenheit an, denn der Gang zum örtlichen Weinhändler oder der Besuch eines Onlineshops ist doch wesentlich einfacher.
Bereits die Überschrift dieses Beitrags wird den ein oder anderen stutzig gemacht haben – Wein aus Tansania? Wo liegt Tansania überhaupt und was für Wein gibt es dort?
Die erste Frage ist leicht beantwortet: Tansania liegt in Ostafrika, am Indischen Ozean. Nachbarländer von Tansania sind Kenia, Uganda, Ruanda, Burundi, Kongo, Sambia, Malawi und Mosambik.
Seit einiger Zeit wird in diesem afrikanischen Staat Wein kultiviert. Ende der 1990er Jahre betrug die Rebfläche ca. 3000 Hektar.
Rebsorten, die in Tansania kultiviert werden sind unter anderem Sirah, Marzemino, Aglianico und Teroldego.
Exportiert wird bisher kaum, der Großteil der Produktion geht in die Touristenregionen des Landes.
Weine aus Osteuropa befinden sich definitiv im Aufwind und damit sind nicht die unsäglichen Pappkartons aus den deutschen Discounter gemeint, die Verschnitte von Weinen aus verschiedenen Ländern der EU enthalten, sondern vielmehr die Erzeugnisse von engagierten Winzern aus Ländern wie Rumänien, Serbien, Mazedonien, Slowenien, Ukraine und Bulgarien.
Die Weingesetzgebung in Slowenien, Rumänien und Bulgarien ist bereits dem EU-Recht angeglichen worden und auch die Regelungen in den anderen Ländern werden überarbeitet. Abseits von den gesetzlichen Regelungen erkennen immer mehr Winzer in Osteuropa das Potential, das in ihren Reben steckt. Sie pflegen ihre Weingärten mit größter Sorgfalt und widmen sämtlichen Abläufen im Keller größte Aufmerksamkeit.
Noch sind qualitativ hochwertige Weine aus Osteuropa in den deutschen Weinregalen eher selten zu finden, doch mit Sicherheit wird sich dieser Umstand schon in wenigen Jahren ändern.